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Fragen zur Gesundheitspolitik

Bad Pyrmont (yt). Der Bad Pyrmonter Gesundheitsstammtisch sucht nach einem Hebel, um den Unmut der Bevölkerung über die Gesundheitspolitik in Bahnen zu lenken, die die Wege der verantwortlichen Politiker kreuzen. So kamen die Moderatoren um Adelheid Ebbinghaus und Werner Streicher auf die Idee, eine Umfrage zu starten, mit der sie die Befindlichkeit der Menschen dokumentieren können. Und diese Umfrage wird demnächst in ganz Deutschland gestartet.

veröffentlicht am 14.10.2010 um 14:05 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 01:21 Uhr

Fragen
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Bad Pyrmont (yt). Der Bad Pyrmonter Gesundheitsstammtisch sucht nach einem Hebel, um den Unmut der Bevölkerung über die Gesundheitspolitik in Bahnen zu lenken, die die Wege der verantwortlichen Politiker kreuzen. So kamen die Moderatoren um Adelheid Ebbinghaus und Werner Streicher auf die Idee, eine Umfrage zu starten, mit der sie die Befindlichkeit der Menschen dokumentieren können. Und diese Umfrage wird demnächst in ganz Deutschland gestartet.
 „Wir haben diese Idee mit Renate Hartwig besprochen, auf deren Vorschlag der Stammtisch vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde“, berichtete Ebbinghaus beim jüngsten Treffen im Königin-Luise-Bad den Teilnehmern. „Sie war so begeistert von dem Vorschlag, dass sie die Idee sogar bundesweit umsetzen will.“
 Renate Harwig, Publizistin und Autorin des Buches „Der verkaufte Patient“, hat mehrere Hundert Gesundheitsstammtische ins Leben gerufen – in der Hoffnung, die Bürger in ihrer Ablehnung der Richtung, in die das Gesundheitswesen gesteuert wird, zu vereinen. Aber nach anfänglicher Euphorie scheint sich in einem Teil der Bevölkerung ein Ohnmachtsgefühl aber auch Desinteresse breit zu machen. Diesen Schluss lässt jedenfalls die Tatsache zu, dass auf der Internetseite des Gesundheitsstammtisches seit Juni 2009 kein neuer Eintrag mehr zu finden ist. Und das, obwohl nach einer Erhebung der Fachzeitschrift „Ärzteblatt“ 70 Prozent aller Patienten in Deutschland mit der aktuellen Gesundheitspolitik unzufrieden sind.
 Von ihrer Umfrage erhoffen sich die Mitglieder des Pyrmonter Stammtischs nicht nur ein Stimmungsbild, sondern auch einen neuen Einstieg zu finden bei denjenigen, die sich über die Folgen der Gesundheitspolitik bislang keine Gedanken gemacht haben und sich dazu nicht geäußert haben.
 Im ersten Schritt galt es, Fragen zu finden und zu formulieren. „Maximal sechs Fragen, die man mit Ja oder Nein beantworten kann“, gab Ebbinghaus vor. „Denn mit umfangreichen Fragebögen schrecken wir die Leute nur ab“, gab sie zu Erklärung. Themen gab es indes viele: „Neue Chipkarte, die alle vertraulichen Daten jedem preisgibt, der den Chip auslesen kann. Privatwirtschaftliche Kliniken, die am Patienten Geld verdienen wollen. Freie Arzt- und Behandlungswahl auch durch Heilpraktiker. Grundversorgung.



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