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Planungskommission „Krankenhäuser und Heime“ berät die Weiterentwicklung sozialer Einrichtungen im Erzbistum

Fragen zur Berechnung des Bettenbedarfs

Paderborn. Im Erzbistum Paderborn tragen katholische Krankenhäuser und soziale Einrichtungen an vielen Standorten zur wohnortnahen medizinischen Versorgung bei. Die Weiterentwicklung der Einrichtungen verantworten das Erzbischöfliche Generalvikariat Paderborn (EGV) und der Diözesan-Caritasverband im Erzbistum Paderborn (DiCV) gemeinschaftlich. Zweimal jährlich trifft sich die Planungskommission „Krankenhäuser und Heime EGV/DiCV“, um die Zukunftsfähigkeit der sozialen Einrichtungen im Erzbistum Paderborn sicherzustellen. Die Kommission kam jetzt in Paderborn zusammen.

veröffentlicht am 19.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:41 Uhr

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Bei ihren Sitzungen berät die Planungskommission Fragen der Berechnung des regionalen Bettenbedarfs, Modernisierungsnotwendigkeiten oder Personalfragen. In ihrer jüngsten Sitzung diskutierte die Kommission die Beratungsstruktur DiCV-EGV im Bereich Altenhilfe und Krankenhäuser. Ebenso standen der Krankenhausplan Nordrhein-Westfalen für 2015 sowie die neuen gesetzlichen Grundlagen für die Altenhilfe in NRW auf der Tagesordnung.

Ein besonderes Augenmerk bei den Beratungen liegt auf der Wahrung eines „katholischen Profils“ der Kliniken, die zumeist in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinden vor Ort sind. In erster Linie zeichnet sich dieses Profil durch ein christliches Menschenbild aus, das die menschliche Existenz in jeder Phase des Lebens, also insbesondere auch am Beginn und am Ende des Lebens, wertschätzt. Darüber hinaus wird der Patient ganzheitlich, also als eine Einheit von Leib und Seele, verstanden. „Dementsprechend wollen wir sicherstellen, dass dem Patienten nicht nur körperlich, vielmehr auch seelisch geholfen wird, denn unsere Einrichtungen sind keine reinen ‚Reparaturstätten‘“, sagt Generalvikar Alfons Hardt, Vorsitzender der Planungskommission.

Weitere Kennzeichen des „Katholischen“ an katholischen Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen seien das Handeln in Gemeinschaft mit der Kirche so wie nicht zuletzt die Solidarität mit Armen und Bedürftigen. So gibt es an einigen Krankenhäusern kostenlose Sprechstunden für kranke Obdachlose: „Wir sehen diesen Aspekt der Zuwendung als deutlichen Mehrwert von katholischen Kliniken an. Darüber hinaus ist es eine Chance, als Kirche öffentlich Gesicht zu zeigen“, so Generalvikar Hardt.

Gleichzeitig stehen immer die Wirtschaftlichkeit der Häuser und ein ressourcenorientiertes Management im Fokus der Planungskommission: „Wir stehen mit unseren Planungen und Entscheidungen in einer Verantwortung gegenüber den einzelnen Häusern und ihrer Mitarbeitenden. Die Dimension der Wirtschaftlichkeit muss bei verantwortungsvollen Überlegungen auch handlungsleitend sein“, macht Generalvikar Hardt deutlich.

Um die einzelnen Häuser in Fragen der Wirtschaftlichkeit und des Ausbaus zu modernen Dienstleistungsunternehmen zu beraten, wurde vor fast 30 Jahren die CURA Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft für soziale Einrichtungen mbH mit Sitz in Dortmund gegründet. Das Gremium setzt sich gleichzeitig für den Erhalt des kirchlichen Profils ein. „Trotz der zunehmenden Ökonomisierung im Gesundheitswesen und der damit verbundenen wirtschaftlichen Notwendigkeiten wollen wir die Christlichkeit unserer Einrichtungen erhalten“, erklärt Generalvikar Hardt.



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