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Die verlässliche Betreuung in den Sommermonaten ist bereits ausgebucht

Ferienpasskinder immer jünger

Bad Pyrmont. Die Kinder, die die Angebote des Ferienpasses der Stadt Bad Pyrmont nutzen, werden immer jünger. Viele sind mittlerweile zwischen sieben und acht Jahre alt. Dabei steigt der Bedarf nach einer verlässlichen Betreuung während der Sommerferien immer weiter. Das haben Vertreter der Stadt und Claudia Richter vom Familien- und Kinderservicebüro Bad Pyrmont anlässlich der Vorstellung des Programms am Mittwoch berichtet.

veröffentlicht am 20.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:41 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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111 Angebote listet der Pass für einen Zeitraum von fünf Wochen auf. „Vieles hat Tradition, manches wie der Ausflug mit den Pyrmonter Jägern in den Saupark nach Springe ist neu“, stellte Bürgermeisterin Elke Christina Roeder erfreut fest. Bei den bewährten Angeboten habe es höchstens ein Feintuning gegeben, so Roeder. Zum Beispiel wird die Fahrt in den Heidepark Soltau nur noch für Kinder ab 12 Jahren angeboten, weil Jüngere viele Fahrgeschäfte dort gar nicht nutzen dürfen. Die immer größere werdende Gruppe der Sieben- und Achtjährigen darf sich dafür auf die Fahrt ins „Rastiland“ bei Benstorf und in den „Potts Park“ bei Minden freuen.

Die verlässliche Ferienbetreuung, die vor fünf Jahren mit zehn Plätzen pro Tag für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren startete, hat das von der Stadt getragene Familien- und Kinderservicebüro seitdem immer weiter ausgebaut. „In diesem Jahr bieten wir 22 Plätze pro Tag an“, so Mitarbeiterin Claudia Richter. „Für immer mehr berufstätige Eltern wird gerade während der langen Sommerferien eine Betreuung ihrer Kinder immer schwieriger.“ 45 Familien mit 50 Kindern nehmen das Angebot in diesem Jahr an, das damit bereits ausgebucht ist. „Zum Teil haben wir bereits kurze Wartelisten“, so Richter. Fünf Euro pro Kind und Tag inklusive Mittagessen sei sicherlich ein günstiger und für alle Eltern bezahlbarer Preis, glaubt Roeder. Kostendeckend ist der Preis natürlich nicht, die Stadt ist darum froh, dass der Kinderschutzbund mit im Boot ist. Die Kinder, die in der Betreuung sind, werden zu den Ferienpassangeboten gebracht, aber das Büro und der KSB bieten auch eigene Unternehmungen.

Um den Ferienpass kümmern sich drei hauptamtliche Mitarbeiter (Stefanie Müller, Bernd Brinkmann und Horst Gärtner) und elf qualifizierte Honorarkräfte. „Wir haben 20 Sportangebote, vom Fußball bis zum Bogenschießen, sieben Tagesfahrten, 14 Kreativangebote und kochen gemeinsam – etwa einen ganzen Tag im , Sonnengarten‘ in Ottenstein“, erzählt Müller. Natürlich gebe es auch wieder einen Gratisbesuch im Tierpark und fünf im Freibad. Anmeldungen für einzelne Aktionen sind jeweils eine Woche vorher möglich. Den Ferienpass gibt es ab dem 24. Juni bei der Stadtsparkasse und der Volksbank für unveränderte 5 Euro. Im vergangenen Jahr wurden gut 550 Pässe verkauft.



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