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Anlage schließt am 16. September

Fast Rekordsaison für das Pyrmonter Freibad

BAD PYRMONT. Das Pyrmonter Freibad hat mit 62000 Besuchern fast eine Rekordsaison hinter sich gebracht. Das hat Stadtwerkechef Uwe Benkendorff mitgeteilt. „Es war die beste Saison seit 2010, damals war aber das Hallenbad auch im Sommer noch geöffnet.“ Das Freibad beschließt die Saison in diesem Jahr am 16. September.

veröffentlicht am 06.09.2018 um 14:20 Uhr
aktualisiert am 06.09.2018 um 18:20 Uhr

Das Schwimmmeisterteam um Frank Tietze (2.v.r.) bekam in diesem Sommer viel zu tun und wird von Stadtwerkechef Uwe Benkendorff dafür ausdrücklich gelobt (von links): Melanie Kolze-Karger, Marc Pletat, Sarah Wallbaum, Frank Tietze und Alexander Schött
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Verantwortlich für das gute Ergebnis macht er dafür die Kombination aus bestem Badewetter und Rabattaktion. „Der Turbo hat gezündet“, gibt sich Benkendorff im Bezug auf die 50-Prozent-Rabattaktion überzeugt und verweist zum Vergleich auf das Lügder Freibad, das im Verhältnis einen deutlich geringen Zuwachs ausgewiesen hat (PN vom Donnerstag). „Gegenüber dem Vorjahr haben wir 120 Prozent mehr Besucher gezählt“, zog er jetzt gut eine Woche vor dem Saisonschluss ein vorläufiges Fazit. Allerdings war der Sommer 2017 ziemlich verregnet, die Bilanz fiel mit 28 000 Besuchern entsprechend schlecht aus. Über die Jahre zählt das Freibad laut Benkendorff im Durchschnitt zwischen 50000 und 51000 Besucher je Saison.

Fest steht, dass das Team des Freibades um Schwimmbadleiter Frank Tietze in diesem Sommer ordentlich zu tun bekam. Der Spitzentag mit 2200 Besuchern war der 7. August. „Das war eine Höchstleistung und zudem ohne den Einsatz eines Sicherheitsdienstes, wie er schon in anderen Bädern üblich ist“, lobt der Stadtwerkechef seine Mitarbeiter. Aber auch an die Besucher richtet sich sein Dank. „Viele Pyrmonter haben das Freibad wieder entdeckt“, stellt er fest. Aber auch Gäste aus Hameln, Lügde und dem Landkreis Holzminden habe man begrüßen können. Wundern tue ihn das nicht. „Wir haben hier ein wirklich tolles Schwimmbad“.

Wir werden bestimmt nicht zu den alten Preisen zurückkehren.

Uwe Benkendorff, Stadtwerke Bad Pyrmont

Die Rabattaktion und die Erfassung von Daten sollen zu einer Analyse Beitragen. Dabei geht es nicht zuletzt um die Gestaltung der Eintrittspreise. So richtig in die Karten schauen lassen möchte sich Benkendorff jetzt noch nicht. Allerdings schließt er aus, dass er nach dem Auslaufen der Rabattaktion im kommenden Jahr zu den alten Eintrittspreisen zurückkehren werde. „Diese Botschaft unserer Kunden ist bei uns angekommen“, betont er.

Zum Vorschlag der Jungen Union, Kunden der Stadtwerke im Alter bis zu 35 Jahren dauerhafte Rabatte einzuräumen, nimmt er mittlerweile eine noch deutlichere Position ein. „Ich werde auf keinen Fall unser Energiegeschäft mit dem Schwimmbad vermischen“, betont er.

Klar ist , dass die „Welle“ ein Verlustgeschäft beibt. Ziel Benkendorffs ist es, das mit dem Aufsichtsrat vereinbarte Defizit von maximal 1,9 Millionen Euro jährlich zumindest bis 2019 einzuhalten und nicht weiter steigen zu lassen. Unabhängig davon stehen Investitionen in Höhe von 6 bis 7 Millionen Euro an. Alleine die Sanierung des Umkleidetraktes, so habe ein Architektenangebot ergeben, schlage mit einer Millionen Euro zu Buche. „Drei bis vier Jahre werden wir das Bad noch mit der gegenwärtigen Technik betreiben können, dann müssen wir auch da ran“, kündigte Benkendorff an und nannte als Beispiel den aufwendigen Hubboden des Hallenwellenbades. „Und jeder Besucher mehr, der zu uns kommt, ist ein Argument, Geld dafür in die Hand zu nehmen.“



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