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Fast 100 000 Euro für die Barrierefreiheit

Bad Pyrmont. Die Stadt Bad Pyrmont will in den nächsten sieben Jahren insgesamt fast 100 000 Euro ausgeben, um die Straßen, Wege und Plätze barrierefrei zu gestalten. Dafür entfällt das sogenannte „Heckenprogramm“, von dem laut Stadtverwaltung seit längerer Zeit kein Gebrauch mehr gemacht worden ist. „Das Programm zur Barrierefreiheit soll mit jährlich 14 000 Euro abgearbeitet werden“, berichtete Stadtkämmerer Eberhard Weber jetzt dem Bauausschuss. Die Summe basiert auf einer Prioritätenliste, die eine von Mitgliedern des Rates, der Verwaltung, des Behindertenbeirates und des Seniorenbeirates gebildete „Kommission für Barrierefreiheit“ erarbeitet hat. „Wir beginnen mit Bordsteinabsenkungen in der Innenstadt“, erläuterte Stadtsprecher Wolfgang Siefert. Als erste Maßnahme sei der Fußgängerüberweg in der Humboldtstraße in Höhe der Severinstraße geplant. Der Bedarf in Bad Pyrmont dürfte mit dem Programm aber noch längst nicht gedeckt sein. Allein für die Barrierefreiheit der Stadtbushaltestellen hatte die Stadt einen Finanzaufwand von rund 250 000 Euro ermittelt. Und der von der Kommission entdeckte problematische Übergang vor der Post in der Bathildisstraße, dessen Veränderung alleine 38000 Euro kosten würde, ist vorerst zurückgestellt. Ausschussmitglied Alwin Steinmeyer (CDU) fragte sich dennoch, ob nicht zumindest ein Teil des Geldes aus dem Heckenprogramm für die Unterhaltung des Wirtschaftswegenetzes verwendet werden sollte. „Barrierefreiheit ist wichtiger“, meinten Eberhard Weber und Hans-Herbert Webel (SPD) übereinstimmend.uk

veröffentlicht am 22.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:41 Uhr



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