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Bad Pyrmonts Baupolitiker segnen Aufstellungsbeschluss ab

Fachklinik Weserland: Der erste Schritt zum Umbau

BAD PYRMONT. Wenn alles nach Plan läuft, dann wird der achtstöckige Bettenturm, der jetzt noch auf dem Haupttrakt der „Fachklinik Weserland“ am Vogelreichsweg thront, schon in einem Jahr Geschichte sein. Ersetzt werden soll er nach dem Plan der Unternehmensgruppe REHASAN durch zwei Gebäuderiegel mit je fünf Etagen.

veröffentlicht am 16.08.2018 um 20:57 Uhr

Dieser Plan aus der Vogelperspektive wurde im Bauausschuss präsentiert: Zwei nach Süden den Hang hinab weisende schmale, Anbauten sollen den heutigen Bettenturm ersetzen. Graphik: Brüchner-Hüttemann Pesch Architekten
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Da diese Neubauten den Hang hinab nach Süden weisen, wird das künftige Ensemble insgesamt kaum höher als das jetzige Haupthaus ohne den aus Brandschutzgründen „nicht mehr tragbaren“ Turm, wie Dipl.-Ing. Jens-Peter Huesmann vom Planungsbüro Drees & Huesmann (Bielefeld) es jetzt im Bauausschuss ausdrückte. Ab 2022 soll die nach den Plänen des Architekturbüros Brüchner-Hüttemann Pesch um- und auszubauende Klinik dann 240 Gäste aufnehmen können, statt bisher 192.

Bevor es losgehen kann, „müssen wir den bestehenden Bebauungsplan ändern“, erklärte Bad Pyrmont Baudezernent Matthäus Schmidt im jüngsten Bauausschuss. Das knapp fünf Hektar große Areal der früheren DAK-Klinik, das dem Betreiber REHASAN seit Jahresbeginn gehört, gilt zwar schon als „Sondergebiet“. Entwicklungsmöglichkeiten außerhalb der bereits bebauten Flächen bietet es aber nicht. Vorbereitet wird die Planänderung im Auftrag der Stadt und bezahlt vom Eigentümer, durch Drees & Huesmann.

Nachdem Bürochef Jens-Peter Huesmann das Projekt erläutert hatte, brachten die Baupolitiker den Aufstellungsbeschluss zur Planänderung nun ohne große Diskussion einstimmig auf den Weg. Damit schoben sie zugleich die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und Organisationen an, die über solche Vorhaben informiert werden müssen und Stellung nehmen können.

Dass durch die Neubauten Grünflächen verlorengehen, erscheint nicht als größeres Problem. Zum Ausgleich sollen die jetzigen, kaum noch genutzten Sportanlagen begrünt werden. Weitere Ausgleichspflanzungen wären im Süden des Areals möglich.



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