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Rotary Club lässt den Erlös der Musikschule und dem Kinderschutzbund Bad Pyrmont zugute kommen

Exzellentes Konzert für guten Zweck

BAD PYRMONT. Das Konzerthaus platzte am Mittwochabend fast aus den Nähten, und die Bühne war mit 44 Musikern ebenfalls dicht besetzt. Der Rotary Club Bad Pyrmont hatte zu einem ganz besonderen Benefizkonzert geladen, dessen Erlös der Musikschule und dem Kinderschutzbund Bad Pyrmont zugute komme soll, und das Heeresmusikkorps Hannover gestaltete einen brillanten Abend.

veröffentlicht am 13.09.2018 um 18:28 Uhr

Das Heeresmusikkorps Hannover unter Dirigent Martin Wehn. Foto: ar
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Rudi Rudolph Reporter
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In Vertretung des abwesenden Rotary-Präsidenten Arnoldus van Iersel begrüßte der ehemalige Kurdirektor Karl-Heinz Blome das Auditorium und brachte den Zweck des Abends in Erinnerung, „weil wir gerne gute Dinge tun und unterstützen“. Die Zuhörer hatten dazu ihr Eintrittsgeld bestens investiert, denn was dann an sinfonischer Blasmusik, Stücken aus Swing, Musicals und Märschen geboten wurde, bewegte sich auf allerhöchstem Niveau.

Oberstleutnant Martin Wehn dirigierte knapp und präzise, spürbar dicht an seinen Musikern und mit großer sympathischer Ausstrahlung. Die Eröffnung mit dem Marsch „Wir präsentieren“ von Hans Ailbout war ein Leckerbissen für die Liebhaber der traditionellen Militär-Blasmusik, doch schon mit „Hounds of Spring“ von Alfred Reed, inspiriert durch eine zarte jugendliche Liebe, wandelte sich der Sound ins Amerikanische, was besonders bei der folgenden Filmmusik des berühmten Komponisten John Williams mit „Hymn To The Fallen“ aus dem Film „Der Soldat James Ryan“ auffiel. Getragen und dramatisch unterstrichen die Instrumente den Tribut an die Gefallenen.

Der prächtige Marsch „Unter der Admiralsflagge“, den der tschechische Marschkönig Julius Fucik zum Stapellauf des Kreuzers „Viribus unitis“ der österreichischen Marine komponiert hatte, stand dann ganz im Gegensatz zu „The Ghost Ship“ von José Alberto Pina.

Dieses hochkomplexe Stück mit wechselnden Tempi und Rhythmen, von zartesten Saxofon- und Oboentönen bis hin zu mächtigem Einsatz aller Instrumente und großem Schalldruck, lag nicht jedem Konzertbesucher.

Doch man musste sich einfach offen darauf einlassen, dann entwickelte sich auch ein tieferes Verständnis für dieses differenzierte und spannende Werk.

Die zweite Hälfte des Konzertes war sehr modern geprägt, indem mit „Rush“ von Samueal R. Hazo ein rhythmisch außerordentlich kompliziertes Stück zu Gehör gebracht wurde, gefolgt von einem Medley von Frank Sinatra Hits.

In bester Ballroom-Orchestra-Manier swingte das Heeresmusikkorps durch bekannte Evergreens, und verschiedene Solisten konnten sich an ihren Instrumenten präsentieren. Ebenfalls ein Medley „A Tribute to Andrew Lloyd Webber“ mit bekannten Musicalmelodien, bevor der „Deutschmeister Regimentsmarsch“ wieder die konventionell ausgerichteten Ohren bediente.

Riesenbeifall forderte Zugaben geradezu heraus, und Dirigent Martin Wehn kam diesen Wünschen gerne nach. Zum Mitklatschen gab es den „Radetzkymarsch“ und als Sahnehäubchen obendrauf intonierte das Orchester das „Niedersachsenlied“.



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