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Branche erwirtschaftet 62 Prozent ihres Umsatzes im Ausland

Export der Elektrotechnik gewachsen

Detmold. „Der starke Dezember führte in der lippischen Industrie dazu, dass der Gesamtumsatz 2013 ,nur‘ um 0,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag“, erläutert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) die aktuellen Zahlen des verarbeitenden Gewerbes. In 111 meldepflichtigen Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten wurden im letzten Jahr 5,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Während die Inlandsnachfrage im Gesamtjahr um 1,6 Prozent zurückging, wuchs die Auslandsnachfrage im gleichen Zeitraum um 1,3 Prozent.

veröffentlicht am 13.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 18:21 Uhr

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„Allein im Dezember belief sich das Plus im Inland auf 9,1 Prozent und der Export stieg um 10,2 Prozent“, informiert Martens. Diese Erholung zur Jahreswende spiegelte sich auch in der kürzlich von der IHK veröffentlichten Konjunkturumfrage wider. Insgesamt 23 830 Beschäftigte fanden einen Arbeitsplatz in der lippischen Industrie. Das entspricht einem Minus von 0,7 Prozent (NRW +0,1 Prozent). Die Elektrotechnik, Lippes größte Einzelbranche, erzielte ein Wachstum von 3,6 Prozent. Neben einer leichten Zunahme der Inlandsnachfrage wuchs der Export überdurchschnittlich stark um 5,5 Prozent. Die Branche erwirtschaftet mittlerweile 62 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Auch im Holzgewerbe und der Nahrungs- und Futtermittelindustrie konnten im vergangenen Jahr nennenswerte Umsatzsteigerungen von 7,2 Prozent bzw. 5,1 Prozent verbucht werden.

In der Kunststoffindustrie, Lippes zweitwichtigster Einzelbranche, liefen sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft schleppend. Mit der Folge, dass der Umsatz um 2,6 Prozent sank. Den stärksten Umsatzeinbruch musste die Metallindustrie mit einem Minus von 15,8 Prozent verkraften, gefolgt von Druckereien (-10,8 Prozent), der Möbelindustrie (-8,8 Prozent) und dem Maschinenbau (-7,3 Prozent).



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