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Das Bathildiskrankenhaus veranstaltet das „1. Bad Pyrmonter Kniesymposium“

Experten in Sachen Knie

Bad Pyrmont. Erhaltung und Prävention stehen für Prof. Dr. Wolf Drescher, Chefarzt für Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie am Bathildiskrankenhaus, an erster Stelle. Der Spezialist für schonende Gelenkchirurgie hat dort den Bereich für Knie-, Hüft- und Schulterbehandlungen mit teils neuen Operationsmethoden forciert, sodass nun im Steigenberger Hotel ein interdisziplinärer Gedankenaustausch im Rahmen des „1. Bad Pyrmonter Kniesymposiums“ stattfand.

veröffentlicht am 22.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:41 Uhr

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Dazu hatten Drescher und der Ärztliche Direktor des Ba-thildiskrankenhauses, Dr. Joachim Hertel, ausgewiesene Experten aus ganz Deutschland zu Vorträgen rund ums Kniegelenk eingeladen. Etwa 500 bis 600 Eingriffe am Knie werden jährlich im Bathildiskrankenhaus vorgenommen. Das ist auch unter wirtschaftlichem Aspekt von Bedeutung. Der thematische Schwerpunkt lag auf modernen operativen Therapiekonzepten bei degenerativen und rheumatischen Knieerkrankungen.

160 Gäste, in der Mehrzahl Orthopäden, Chirurgen, Rheumatologen und Hausärzte, wollten neue wissenschaftliche Ergebnisse und innovative Behandlungskonzepte kennenlernen und vertiefen.

Die Spanne der Themen reichte von der chirurgischen Anatomie des Kniegelenkes über moderne Anästhesieverfahren und die Rheumachirurgie des Kniegelenkes bis hin zur Individualprothetik und Lösungen bei Beschwerden nach einer Knie-Totalendoprothese, also einem Ersatz oder Teilersatz des Kniegelenks. „Mit unserer Kompetenz durch die separate Abteilung Endoprothetik und Rheumachirurgie haben wir speziell auf den Bewegungsapparat ausgerichtete Angebote,“ unterstrich Prof. Dr. Drescher. „Wir wollen den Patienten mit unserer ehrlichen Diagnose konfrontieren, sodass er in der Lage ist, alle Möglichkeiten der Behandlung kennenzulernen und sich dann verantwortungsvoll für eine Vorgehensweise entscheidet.“

Dabei müsse, so Drescher, auch auf die Varianten der Teilwegnahme am Gelenk und die Chancen der Knorpelzellchirurgie hingewiesen werden, denn bei geeigneten Patienten sei der Eingriff dann minimal, und es ließe sich mit sehr geringen Gewebeentnahmen operieren. Auch diese Erkenntnisse wurden in das Symposium eingebracht, und mit einem ähnlich interessanten Thema soll die Reihe dieser Veranstaltungen zu einer festen jährlichen Einrichtung werden.ar



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