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… und vollendet Racheakt nach gescheiterter Beziehung im Haus

Ex-Freund setzt Auto gegen Wand

Bad Pyrmont (jl). Wenn eine Beziehung in die Brüche geht, reagieren die Betroffenen n– je nach Naturell und Aggressionspotenzial – recht unterschiedlich: Der eine kapselt sich zum Trauern ein, der Nächste weiß nicht wohin mit seinem Groll. Von einem erheblichen Zorn gegen die Ex-Freundin zeugt jedenfalls die Tat eines 38 Jahre alten Pyrmonters, der seine Wut am Auto und an der Wohnung der 34-Jährigen ausließ. Wie die Polizei gestern mitteilte, setzte sich der Mann in der Nacht zum Sonntag kurz nach Mitternacht in den Wagen der Frau, weil er ihre Autoschlüssel noch hatte. Dann ließ er den Motor an, fuhr das Auto durch den Vorgarten des Grundstücks und setzte es gegen die Wand ihres Hauses in der Gartenstraße. Anschließend ließ er das zerbeulte Auto in der Nähe stehen und flüchtete.

veröffentlicht am 04.01.2010 um 22:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:41 Uhr

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In den Morgenstunden kehrte er allerdings noch einmal zu dem Haus zurück. Er nutzte die Abwesenheit seiner Ex-Partnerin und verschaffte sich Zugang in das Haus. Denn auch dafür hatte er noch einen Schlüssel.

Mit einem Hammer ausgerüstet wütete der 38-Jährige anschließend im Innern, indem er dort Bodenfliesen und Rigips-Wände zerschlug. Nach vollbrachter Tat rief er schließlich seine Ex-Partnerin an und schilderte ihr, was er soeben getan hatte. Die Frau wiederum informierte unverzüglich die Polizei, die den Pyrmonter noch in der Nähe des Tatorts antraf. Dabei stellten die Beamten fest, dass er offenbar erheblich alkoholisiert war.

Als Motiv für seine Handlung gab der Mann auf der Wache an, dass er enttäuscht und erbost über die Trennung gewesen sei und sie nicht verkraftet habe.

Nun wird er nicht nur den angerichteten Schaden in Höhe von etwa 7000 Euro wieder gutmachen müssen, sondern sich für seine Attacken auch in einem Strafverfahren verantworten müssen.



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