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Sparkassen-Chef Lauffer will Pläne für den „Alt Bathildis“-Wohnpark jetzt ohne Großinvestor verwirklichen

„Es soll kein Luxusquartier sein, sondern erschwinglich“

Bad Pyrmont (jl). Einen Investor hat Bad Pyrmonts Sparkassenchef Martin Lauffer für seinen „Alt Bathildis“-Wohnpark zwar nicht gefunden – und sich inzwischen auch von der Suche nach einem verabschiedet. Aber die Chancen zum Bau der barrierefreien 44 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Häuser für maximal etwa zwölf Familien zwischen Solbad- und Löwenser Straße sind seinen Worten nach jetzt deutlich besser als noch vor einigen Monaten. „Was die Kosten betrifft, sind wir noch nicht da, wo wir hinmüssen. Aber wir sind jetzt auf einem Weg, der die Realisierung in greifbare Nähe rücken lässt“, sagt Lauffer, der das ehrgeizige Bauprojekt von der Sparkassen-Tochter IDB (Immobilien Development Beteiligungs GmbH) betreiben lässt.

veröffentlicht am 02.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 10:21 Uhr

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Wenn die Planer jetzt hier und da den Rotstift ansetzen, damit sich das Projekt trotz nachbarschaftsverträglich abgespeckter Geschosszahlen noch rechnet, brauchen Interessenten jedoch keine Abstriche an der Qualität zu fürchten. „Wir sparen nicht an der Ausstattung, sondern versuchen, die Bauabläufe zu optimieren“, versichert Lauffer.

Was die Immobilien letzten Endes kosten werden, haben auch die Käufer mit in der Hand. „Sie können die Wohnung oder das Haus auf ihre individuellen Bedürfnisse zuschneiden lassen“, verheißt der Bankchef. So würden die Optionen geschaffen, etwa die Arbeitsplatten in der Küche für Rollstuhlfahrer absenkbar zu bauen. In den Häusern an der Löwenser Straße sind derzeit zehn rollstuhlgerechte Wohnungen geplant. Bei Bedarf könnten es aber auch noch drei mehr werden. „Völlig flexibel“ seien die Planer bei der Aufteilung der Ein-, Zwei- und Dreifamilienhäuser. „An der Solbadstraße haben wir Felder, die wir bebauen können. Womit, ist im Moment noch völlig offen.“ Derzeit lässt Lauffer prüfen, ob die gesamte Anlage eventuell von einem Blockheizkraftwerk versorgt werden kann.

Über konkrete Kaufpreise möchte er sich noch nicht äußern. Aber er betont: „Es soll kein Luxusquartier werden, sondern erschwinglich sein.“

Deshalb sucht er jetzt auch keinen Großinvestor mehr. „Denn der will acht Prozent Rendite haben“, schätzt Lauffer. „Und das wären gleich zehn Prozent mehr Miete.“ Der IDB reiche hingegen eine „schwarze Null“. Und so könnte sich der SSK-Chef durchaus vorstellen, dass sein Haus auch als Vermieter auftritt. Käme etwa ein Bauunternehmer, der neun Wohnungen kaufen wolle, sei der natürlich willkommen. Aber: „Wir verkaufen die Grundstücke nur mit der zwingend umzusetzenden Planung“, stellt er klar. „Denn die Häuser sollen zueinander passen.“

Erst einmal hofft Lauffer jetzt, dass die überarbeitenten Pläne für die Wohnanlage in den Bebauungsplan passen, so dass er im Frühsommer 2010 die Baugenehmigung hat. Und er baut auf viele Interessenten bei der öffentlichen Bürgerbeteiligung zum Thema am 13. November.

„Wir sind jetzt auf einem Weg, der die Realisierung in greifbare Nähe rücken lässt“, sagt Sparkassenchef Martin Lauffer – hier mit dem überarbeiteten Plan für den „Alt-Bathildis-Wohnpark.“ Foto: jl

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