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Die Laienspielgruppe probt für ihr neues Stück „Theater auf der Küchenbank“ / Premiere am 28. November

Es passt zum Hagen

Hagen. Die Bühne ist schon vorhanden, doch die Kulissen sind noch etwas spärlich. Bei den Requisiten muss noch ziemlich improvisiert werden, und auch die Texte sitzen noch nicht perfekt. Aber kein Problem, die Laienspielgruppe Hagen wird das, wie auch in den vorigen Jahren, in den Griff bekommen. Nachdem mit dem Fortbestand des „Hagener Hof“ der Spielort der Schauspieler gesichert war, konnte Spielleiterin Roswitha Friedrich eine Truppe zusammentrommeln, die sich nun mit Verve in die Proben zu ihrem neuen Stück stürzt. „Theater auf der Küchenbank“ heißt es, ein Lustspiel in drei Akten von Renate Reuß.

veröffentlicht am 16.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:21 Uhr

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Autor:

Rudi Rudolph
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Und es passt zum Hagen. Da wird gepichelt, was das Zeug hält, vorzugsweise Schnaps, man geht sich gegenseitig an die Wäsche, und in einem rasanten Chaos mit vielen Verwicklungen und Missverständnissen winkt am Schluss dann doch das Happy-End. Noch können bei den Proben Textverbesserungen, Bewegungsabläufe, Kostüme, Mimik und Gestik korrigiert werden, und das schaffen die routinierten Darsteller auch mühelos. Da agieren sie noch ohne Lampenfieber, was sich aber mit der Premiere am 28. November schlagartig ändern wird. Da wird dann mancher Schnaps wohl zur Beruhigung fällig sein.

Hauptpersonen gibt es in dem Stück gleich massenhaft. Da ist Bauer Gerhard Holzer (Ulli Steinhage), schlitzohrig, trampelig und keinem Fusel abgeneigt, mit seiner Frau Irma (Bettina Middel). Diese hat die Landwirtschaft satt und möchte lieber mit Feriengästen vom Tourismusboom profitieren. Mithilfe des Knechtes Johann (Dieter Feist) und ihrer Tochter Ilse (Sandra Pache) wird sie das schon schaukeln. Allerdings hat die Oma (Roswitha Friedrich) darunter gehörig zu leiden, muss sie doch wegen der Gäste ihr Zimmer hergeben. Und dann treffen die ersten Urlauber ein, das Unglück nimmt seinen Lauf. Als erster kreuzt Herr Hecht (Fabian Potthast) auf, jung und Junggeselle. „Der hätte ein Zimmer mit fließendem Wasser gebraucht“, stellt Bauer Gerhard fest, doch schon bald sitzt dieser mit in der Schnaps- und Kartenspielrunde. Dass sich da die Weichen in Richtung des Bauerntöchterleins stellen, ist nicht nur zu vermuten.

Auch die weiteren Gäste Herr und Frau Schlüders, mit Frank und Heike Niere auch im richtigen Leben ein Paar, mischen den Bauernhof kräftig auf. Als eine echte Granate platzt da schließlich ein Fräulein in die Runde, das den Herren der Schöpfung den Rest Verstand raubt. Nancy Miller, eine Nachtclubtänzerin, ist für Michaela Kriegel eine Paraderolle und schuld an so manchen heftigen Konflikten. Auch der Nachbar (Christoffer Liebig) kann da nicht viel retten, sondern gerät selbst in den Strudel der Hormone.

Trotz all dem Durcheinander ist eine glückliche Auflösung am Ende programmiert, wovon sich das Publikum am 28., 29. und 30. November im „Hagener Hof“ überzeugen kann. Der Eintritt beträgt 7 Euro, und der Vorverkauf läuft beim Nahkauf-Frischemarkt & Partyservice Uwe Schmidt und dem Café Restaurant „Zur Friedenseiche“.



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