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Landrat Heuwinkel: „Darauf können wir in Lippe stolz sein“

Erster Bauabschnitt der Fürstenallee vollständig bepflanzt

Kreis Lippe (red). Noch einmal hebt der Bagger die Schaufel. Dann setzen Landrat Friedel Heuwinkel und Klaus Stein, allgemeiner Vertreter des Verbandsvorstehers des Landesverbandes Lippe, und Rainer Waldhof von Straßen.NRW die letzte Eiche in die Pflanzgrube und beenden die Pflanzarbeiten in der Fürstenallee zwischen Haverkampsee und Kreisaltenheim. Knapp vier Wochen lang waren die drei Forstwirte Ralf Penke, Heiner Mense und Sven Christiansen vom Landesverband Lippe sowie Dieter Glöss und Harald Fischer von der Gemeinde Schlangen damit beschäftigt, insgesamt 200 Bäume zu pflanzen.

veröffentlicht am 05.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 15:41 Uhr

Mit vereinten Kräften von Landrat Friedel Heuwinkel, Klaus Stein
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Jetzt stehen sie gemeinsam mit den 100 Jungeichen aus dem vergangenen Jahr in Reih und Glied, sicher gepfählt, und warten auf den Austrieb im Frühjahr. „Die Fürstenallee hat jetzt ein neues Gesicht bekommen, auf das wir in Lippe sehr stolz sein können“, betont Heuwinkel. Dem schließen sich Rainer Waldhof und Klaus Stein an: Die Rettung der Fürstenallee wäre ohne die Mitarbeit der beiden Eigentümer nicht möglich gewesen. „Durch den Einsatz von Personal, Maschinen und Material hat die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe dazu beitragen, dass die Pflanzaktion besonders kostengünstig umgesetzt werden konnte“, ergänzt Stein.

„In den neugepflanzten Bäumen liegt die Zukunft, sie sind der Garant für den Bestand der Fürstenallee für die nächsten Jahrzehnte“, ist sich der Landrat sicher. Wie die Fürstenallee, sind viele der heutigen Alleen bereits überaltert, belastet von stark schwankenden Witterungsbedingungen und häufig vom zunehmenden Straßenverkehr geschädigt. So sind neben dem gesetzlichen Schutz Neupflanzungen unerlässlich für den dauerhaften Erhalt der Alleen, den grünen und lebendigen Bändern unserer Landschaft.

„Es hat uns Spaß gemacht“, sagt Ralf Penke über die zurückliegenden Pflanzarbeiten. Am letzten Tag wurde er von seinem Sohn Tobias unterstützt. Der 21-jährige Oesterholzer macht zurzeit seinen Zivildienst bei der Biologischen Station Senne. Gemeinsam mit den Zivildienstleistenden Thore Wilke und Tim Büker sowie Jan Depping und Marcel Noack, die beide das Freiwillige Ökologische Jahr beim Kreis Lippe absolvieren, war für alle Fünf das Arbeiten in der Fürstenallee ein besonderes Erlebnis.

Dass die Bäume im alten, historischen Raster gepflanzt wurden, dafür sorgten die Auszubildenden vom Fachbereich Vermessung und Kataster. „Es freut mich sehr, dass gerade die Jugend an der Rettung der Fürstenallee so tatkräftig mitgewirkt hat“, lobt Heuwinkel deren großes Engagement.

Anfang Mai werden die neugepflanzten Eichen grünen, ist sich Heinz Pieper, der Inhaber der Baumschule Pieper aus Horn, sicher. Von dort stammen die Bäume. An den Kosten der Pflanzung hat sich die Staff-Stiftung aus Lemgo beteiligt.

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