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Mit Blaulicht und Kojak-Lolly: Ferienspaß-Kinder zu Besuch im Pyrmonter Polizeikommissariat

Erfolgreiche Suche nach Beweismaterial

Bad Pyrmont .Während Hanna mit ihren sieben Jahren kaum die Fußrasten auf dem Polizeimotorrad erreichen kann und sich zum Lenker ordentlich strecken muss, kokettiert Kara (13) schon wie eine Motorradbraut auf der schweren Maschine. Allerdings mangelt es eindeutig an dem nötigen Dress. Es ist ja auch nicht für eine echte Einsatzfahrt, sondern nur für ein Erinnerungsfoto auf einer Urkunde, die von dem Kontaktbeamten des Polizeikommissariats, Oberkommissar Klaus-Hermann Frede, für die Ferienpasskinder gefertigt wird. Eine kleine, siebenköpfige Gruppe hat sich am Mittwochnachmittag bei der Pyrmonter Polizei eingefunden, um sich, wie es in der Titelunterschrift des Programms geschrieben steht, überraschen zu lassen. Bevor es zu den Zellen geht, müssen Frede und sein Kollege Ralf Kleinschmidt neugierig gestellte Fragen beantwortet. Warum gibt es hier keine Polizeihunde oder Polizeipferde. Hat das Motorrad auch Blaulicht und Sirene? Wie laut ist die denn?

veröffentlicht am 05.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:41 Uhr

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Nachdem die Polizeisirene ordentlich in den Ohren dröhnte und nach der Besichtigung des Fahrzeugparks geht es selbstverständlich auch zu den Gewahrsamszellen. Oh, oh, da ist es den jungen Besuchern doch nicht so geheuer, und sie lassen es nur in polizeilicher Begleitung zu, dass die Zellentür hinter ihnen geschlossen wird. Verständlich, denn wer möchte schon in so einem engen Raum allein eingesperrt werden, auch wenn der noch so sauber aussieht? Einladend wirkt der auf keinen Fall und so ist es beruhigend, dass Kommissar Kleinschmidt auch in der Zelle bleibt.

Dann kommt der eigentliche Clou. Denn der Nachwuchs wird flugs zu Hilfspolizisten ernannt und mit einer polizeilichen Ermittlungsarbeit betraut. Da soll doch so ein bewaffneter Räuber kurz nach seiner Flucht vor der Polizei geschnappt worden sein und die Fahnder vermuten, dass er noch rechtzeitig in seiner Wohnung Beweismaterial verstecken konnte.

Nun gilt es für die jungen Detektive, diese Gegenstände zu finden. Bevor es jedoch losgehen kann, werden die ersten Vier mit einem Kojak-Lolly auf die polizeiliche Ermittlungsarbeit von Oberkommissar Frede eingestimmt und er beschreibt ihnen genau, wonach in der Täterwohnung denn gesucht werden soll. Akribisch machen sich die Kinder auf die Suche, jedes Möbelstück wird genauestens unter die Lupe genommen, hinter Schränke und unter Sofa und Sessel geschaut.

Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten: Raubgut, Maskerade und Bewaffnung des Räubers befinden sich schon bald in den Händen der Nachwuchsfahnder. Die beiden Polizeibeamten erklären eindringlich die Gefährlichkeit der Bewaffnung, bevor es zur Belobigung für die detektivischen Leistungen besagte Urkunde mit Erinnerungsfoto gibt. ti



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