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Abschlussbericht zur Brunnenstraße

Entwässerung im Griff

BAD PYRMONT. Die Stadt Bad Pyrmont hat den Kostenrahmen in Höhe von 385000 Euro für die Beseitigung der Mängel im Pflasterbelag der Brunnenstraße nicht nur eingehalten, sondern sogar um 15600 Euro unterschritten.Mit der eingbauten Rinne ist laut Stadt jetzt auch die Entwässerung sichergestellt.

veröffentlicht am 14.02.2018 um 12:35 Uhr
aktualisiert am 14.02.2018 um 14:50 Uhr

Die neu verlegte Entwässerungsrinne in der Brunnenstraße. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Zu verdanken ist das einer Kostenbeteiligung der Stadtwerke Bad Pyrmont in Höhe von rund 30 000 Euro, die dort Gas- und Wasseranschlüsse verlegt haben. Das geht aus dem Abschlussbericht hervor.

Die Bauzeit hatte sich wegen der Zusatzarbeiten der Stadtwerke deutlich verlängert, auch die Telekom nutzte die Pflasterarbeiten, um dort Leitungen verlegen zu lassen. „Wir waren sehr froh, dass wir bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes fertig geworden sind“, stellte der von der Stadt beauftragte Planer Michael Lex vor dem Bauausschuss fest. Er lobte die gelungene Zusammenarbeit mit den Ladeninhabern, sprach von einem umfangreichen Eingriff in die Brunnenstraße und davon, dass es „auch Spaß gemacht hat“.

Grund für die von der Firma Emmerthaler Tiefbau ausgeführten Arbeiten waren Mängel im Pflasterbereich, die auch dafür verantwortlich waren, dass auf der südlichen Seite der Brunnenstraße Regenwasser nicht ablief und große Pfützen vor den Läden bildete. Anfänglich hatte sich der gewünschte Erfolg noch nicht eingestellt, wie Ladenbetreiber berichteten. Böhnke bestätigte auf Nachfrage dieser Zeitung, dass es an einer Stelle der Rinne nach Fertigstellung, aber vor der Abnahme der Maßnahme zu einer „Verstopfung“ beziehungsweise zu einer so starken Verminderung des Wasserabflusses gekommen sei. „Das hatte dazu geführt, dass Regenwasser oberflächlich im Bereich der Rinne geflossen ist.“ Dieser Zustand sei abgestellt worden, indem zum einen Laub entfernt und zum anderen im Bereich eines Abflusses von der Rinne in den darunter liegenden Kanal ein Schmutzfangblech entfernt wurde. Dieses können jederzeit wieder eingesetzt werden. „Da zu dem Zeitpunkt keine Straßenreinigung in dem Bereich erfolgte wurde diese Maßnahme ergriffen. Sollte sich zeigen, dass bei regelmäßiger Straßenreinigung das Problem nicht auftritt, wird das Blech wieder eingesetzt. Davon geht auch der Planer Herr Lex aus.“ Tatsächlich habe es vor Abnahme der Maßnahme noch kleinere Pfützenbildungen geben, die von der Baufirma nachgearbeitet werden musste.

Ausschussmitglied Hans-Herbert Webel (SPD) bestätigte die postive Einschätzung. Böhnkes. „Die Rinne ist gelungen“, stellte er fest. Anfänglich hatte es im Bauausschuss Bedenken gegeben, ob man damit die Entwässerung des Pflasterbereichs wie gewünscht sicherstellen könne.

Vorerst ist damit ein nur ein Zwischenziel erreicht. „Wir sind noch nicht mit der gesamten Brunnenstraße fertig, aber mit einem wichtigen Abschnitt“, stellte Böhnke fest. „Es wäre für die kommenden Jahre wünschenswert, wenn auch in den anderen Bereichen die Barrierefreiheit verbessert würde. Hierzu liegen aber keine konkreten Planungen vor“, sagte der Fachbereichsleiter.

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