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Politik hat noch Infobedarf

Entscheidung über Sparkassenchef Lauffer vertagt

BAD PYRMONT. Die Entscheidung über eine Vertragsverlängerung mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse Bad Pyrmont, Martin Lauffer, ist vertagt worden. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Bad Pyrmont, der ein Mitwirkungsrecht hat, habe noch Informationsbedarf, teilte Bürgermeister Klaus Blome am Freitag mit.

veröffentlicht am 09.02.2018 um 13:47 Uhr
aktualisiert am 09.02.2018 um 17:20 Uhr

Der Vertrag von Martin Lauffer läuft am 30. Juni nächsten Jahres aus. Der Sparkassenchef würde ihn gerne verlängern. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Die Entscheidung soll nun am 1. März fallen, wenn die Runde das nächste Mal tagt. Lauffers Vertag läuft am 30. Juni kommenden Jahres aus. Der Verwaltungsrat der Sparkasse, dessen Vorsitzender Blome ist, hat einer Vertragsverlängerung für weitere fünf Jahre bereits zugestimmt. „Herr Lauffer macht eine exzellente Arbeit auch über die Bank hinaus, wie gerade erst sein Engagement für das kostenlose Mensaessen zeigt“, bezog der Bürgermeister klar Stellung für den 54-jährigen Sparkassenchef. „Das Verhältnis zwischen Aufsichtsrat und Vorstand ist von Transparenz und einer sehr guten Zusammenarbeit geprägt, und wir fühlen uns in einer nicht einfachen Materie bestens informiert.“ Ergebnis der guten Arbeit seit auch die gute Situation der Bank, wie es auch durch die regelmäßigen Prüfberichte der Sparkassenaufsicht dokumentiert werde. „Für mich gibt es jedenfalls keinen Grund, der einer weiteren Zusammenarbeit mit Herrn Lauffer entgegensteht.“

So weit ist man in der Gruppe 17, die die Mehrheit im Verwaltungsschuss stellt, noch nicht. Heike Beckord von der SPD als Vertreterin der größten Fraktion der Gruppe 17 begründete die Vertagung damit, dass man die erbetenen Informationen, die für eine Entscheidung wichtig seien, erst am Donnerstag zur Sitzung des Verwaltungsrates bekommen habe. „Ich bin der Meinung, dass alle Mitglieder des Aussschusse den selben Informationsstand haben sollten und wir uns lieber etwas mehr Zeit nehmen“, sagte sie auf Anfrage. „Aber am 1. März wird das entschieden.“

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