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Wenn Ulrich Galota sein Instrument bearbeitet, kann mancher Zuhörer gar nicht genug kriegen

Entrückt in die sphärische Klangwelt des Hang

Bad Pyrmont (yt). Zu einem Klangerlebnis der besonderen Art hatte das Pyrmonter Steigenberger Hotel eingeladen: Ein Hang-Konzert mit Rainer Galota.

veröffentlicht am 07.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:21 Uhr

Schlagen, klopfen, streicheln: Ulrich Galota bei seinem gut besu
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50 Sitzplätze waren aufgestellt um einen Kerzenkreis, der neben weiteren Kerzen im Hintergrund für das malerische Licht sorgte. Doch bevor das Konzert beginnen konnte, mussten weitere 70 Stühle herangeschafft werden, so groß war der Andrang.

Dann nahm Galota in der Mitte des Kerzenkreises auf einem Zen-Sitzkissen Platz. Ordentlich drapierte er seine Clogs neben sich und legte er das Hang in seinen Schoß.

Die Töne entlockt er dem metallenen Instrument, das dem Phantasiebild einer fliegenden Untertasse ähnelt, indem er mit Fingern, Fingerspitzen oder Handflächen die unterschiedlich gestimmten Bereiche der oberen Halbschale anschlägt. Das Ergebnis klingt ähnlich wie die Töne eines Gongs oder einer Klangschale. Und durch die besondere Stimmung eines Hangs harmonieren alle Töne miteinander, so dass alle Tonkombinationen angenehm klingen.

Eine knappe Stunde schlug, klopfte und streichelte Galota seine beiden Hanghang (wie die Mehrzahl dieses Instruments in seinem Ursprungsland, der Schweiz, genannt wird. Dabei erzeugte der Musiker sphärische und entspannende Klänge, die im Umfeld des in Kerzenlicht getauchten Raums eine besondere Faszination auf die Besucher ausübten. Die Zuhörer ließen sich gern für diese Stunde auf diesen Klängen in eine geradezu esoterische Welt entführen und hätten gar nicht genug bekommen können. „Bitte noch ein Lied – möglichst ein schön langes“, rief ihm jemand zum Ende des offiziellen Teils zu.

Und auch, als das Saallicht schließlich wieder eingeschaltet wurde, wollte sich mancher noch nicht so recht aus den Klangräumen zurückziehen. „Ein herrliches Erlebnis“, befand eine Frau und empfing dafür zustimmende Blicke von ihren Sitznachbarn.

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