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Fünf Förderstunden bleiben in der Grundschule Hagen unversorgt / Auswirkung auch auf Herderschule

Engpässe bei der Lehrerversorgung

Hagen. Die erhoffte und mittlerweile eingetroffene Feuerwehrlehrkraft für die Grundschule Hagen hat die Erwartungen der Eltern nicht erfüllt. Nur die zehn Unterrichtsstunden der bisherigen Schulleiterin werden ausgeglichen, fünf Förderstunden für die 3. und 4. Klasse aber fallen weg. Das wurde bei einer außerordentlichen Sitzung des Ortsrates Hagen deutlich, der auf Antrag der CDU zusammengekommen war, um sich mit der Situation der kleinen Schule zu befassen.

veröffentlicht am 02.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:41 Uhr

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Autor:

Klaus Titze
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Ändern wird sich die Situation erst dann, wenn die Schulleiterstelle regulär besetzt ist. Und bekanntlich gibt es dafür einen Interessenten. „Zurzeit läuft noch das Auswahlverfahren, doch die Neubesetzung nach den Sommerferien ist die erklärte Absicht“, versicherte Eberhard Weber als zuständiger Dezernent der Stadtverwaltung. Fachgebietsleiter Tobias Honka zeigte sich zuversichtlich, dass dies auch gelingen werde. Solange werde ein Lehrer der Herderschule auf dem Hagen eingesetzt, und bei den Sekretariatsaufgaben helfe die Grundschule Holzhausen aus. „Aber jede Abordnung aus einer Schule zur Unterstützung anderer geht zulasten der Förderstunden der abgebenden Schule,“ machte Weber deutlich, dass die aktuelle Situation nicht zufriedenstellend sei und es Engpässe bei der Besetzung von Lehrerstellen sowie Schwierigkeiten beim Ersatz durch sogenannte Feuerwehrkräfte gebe. Einig war man sich im Ortsrat und unter den Eltern darin, dass ein drohender Vertrauensverlust von Eltern in die Schulbildung an der Hagener Grundschule vermieden werden müsse. Die unzureichende Unterrichtsversorgung während der Erkrankung der bisherigen kommissarischen Schulleiterin hatte – wie berichtet – dazu geführt, dass zwei Kinder an die Grundschule Holzhausen gewechselt sind. Dieser Trend, so hieß es, dürfe sich in keinem Fall fortsetzen, wolle man den Schulstandort Hagen erhalten, hieß es mahnend in der Runde. „Hier vor Ort sind nach dem Brandbrief der Lehrkräfte Vertreter der Landesschulbehörde gewesen. Sie selbst haben einen kompetenten und den Problemen gegenüber aufgeschlossenen Eindruck hinterlassen“, schildert Uwe Brechbühler als Elternsprecher seinen Eindruck aus den letzten Gesprächen. Und auch das pädagogische Konzept der Schule habe auf sie einen positiven Eindruck gemacht. „Ich habe den Eindruck, dass wir uns nun auf einem sich positiv verändernden Weg befinden“, so Brechbühler. Ortsratsmitglied Kurt-Heinz Zühlke (CDU) fordert die anwesenden Lehrer auf, sobald sich weitere Unterrichtsausfälle abzeichnen sollten, diese sofort mitzuteilen und nicht Entwicklungen abzuwarten. „Wir werden dann schnellstmöglich reagieren und politisch Alarm schlagen,“ versicherte er. Unerwähnt bleiben sollte laut Brechbühler aber auch nicht der äußere Eindruck der Schule durch die in Mitleidenschaft gezogene Bausubstanz. Und auch hierin sind sich Politik und Verwaltung einig, dass Verbesserungen an der Fassade und auf dem Schulhof unumgänglich sind, soll die Hagener Grundschule zukünftig einen anziehenden und einladenden Eindruck abgeben.



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