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Energiekontrollsystem soll die Heizungskosten senken

Bad Pyrmont (uk). Die Abwicklung des Kojunkturpaktes in Bad Pyrmont hat Fahrt aufgenommen. Nicht nur das Konzept für den Musikpavillon des Humboldt-Gymnasiums (wir berichteten) ist jetzt vom Bauausschuss abgesegnet worden, sondern auch die von dem Architekten und Bauingenieur Manfred Weber für die Herderschule und die Grundschule Holzhausen erarbeiteten Planungen.

veröffentlicht am 24.05.2009 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 05:21 Uhr

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Bad Pyrmont (uk). Die Abwicklung des Kojunkturpaktes in Bad Pyrmont hat Fahrt aufgenommen. Nicht nur das Konzept für den Musikpavillon des Humboldt-Gymnasiums (wir berichteten) ist jetzt vom Bauausschuss abgesegnet worden, sondern auch die von dem Architekten und Bauingenieur Manfred Weber für die Herderschule und die Grundschule Holzhausen erarbeiteten Planungen.
 252 000 Euro will die Stadt für die energetische Sanierung der Herderschule (Grund- und Hauptschule) ausgeben. Dazu gehört die Erneuerung der Heizungsanlage, sommerlicher Wärmeschutz auf der Südseite und der Dachfläche der Pausenhalle, neue Fenster und Eingangstür im Treppenhaus des Verbindungstraktes und zum Schulhof hin und Kastenfenster im Altbaubereich. Die Erneuerung der Holzkastenfenster im denkmalgeschützten Altbaubereich wird bis Ende des Jahres zurückgestellt.
 Für rund 405000 Euro soll die Grundschule Holzhausen unter anderem ein energetischen Dach, eine neue Dämmung und eine angemessen große Heizung bekommen. Die Anlage, die jetzt für Wärme sorgt, ist laut Weber überdimensioniert, weil sie auch die alte Pestalozzi-Schule mitversorgte.
 Von einem Energiekontrollsystem, das Schwachstelle und Fehlbedienungen per Computer erkennen und korrigieren kann, erhofft sich Weber Kosteneinsparungen bis zu 35 Prozent.
 Vorerst zurückgestellt wird die Einrichtung einer Schulspeisung in der Herderschule. Die, so die Schulleitung, sei zwar grundsätzlich wünschenswert, aber das ursprüngliche Konzept sehe eine Verpflegung in der Mensa des Schulzentrums vor. Außerdem sei noch nicht bekannt, wie viele Kinder an der Schulspeisung teilnehmen würden. Die soll darum zunächst in der Kursana-Residenz angeboten werden.
 Noch nicht berücksichtigt worden sind bislang für beide Schule die Kosten für den Brandschutz. Nach einer Begehung des Brandschutzprüfers des Landkreises Hameln-Pyrmont erwarte die Stadtverwaltung hier ganz erhebliche Auflagen, teilte sie dem Ausschuss mit.

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