weather-image
13°

Entwicklung regenerativer Energien

Energiebericht für Schieder

Schieder-Schwalenberg. Wie hoch ist der Anteil der Stromerzeugung aus regenerativer Energie in Schieder-Schwalenberg? Wie viel Kohlendioxid wird dadurch vermieden? Der regionale Netzbetreiber Westfalen Weser Netz hat dazu Daten aufbereitet. Carsten Strätling, Kommunalreferent von Westfalen Weser Netz, übergab den Energiebericht für die Stadt Schieder-Schwalenberg jetzt an Bürgermeister Jörg Bierwirth.

veröffentlicht am 14.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:21 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Der Energiebericht zeigt, wie sich die regenerative Stromerzeugung in der Kommune entwickelt hat. Fast 60 % (rund 12 200 MWh) des in Schieder-Schwalenberg genutzten Stroms stammen aus regenerativen Energiequellen. Das ist deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Den Löwenanteil macht dabei die Biomasse mit rund 50 % oder knapp 6000 MWh (Megawattstunden) aus. Es folgt die Photovoltaik mit rund 30 % und die Windkraft mit mehr als 18 %.

In Schieder-Schwalenberg wurden durch die Einspeisung regenerativer Energien im Jahr 2014 über 8300 t CO2-Emissionen vermieden, was einer Vermeidung pro Einwohner von gut einer Tonne CO2 entspricht. Eine Entwicklung, die Bürgermeister Jörg Bierwirth besonders freut. „Auch unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger tragen so ihren Teil zur Schonung der Umwelt und zur Einsparung von fossilen Brennstoffen bei. In unserer vom Tourismus geprägten Region ist auch das ein Pfund, mit dem wir wuchern können.“

In dem rund 20 Seiten langen Energiebericht werden auch die technischen Anforderungen an einen Netzbetreiber wie Westfalen Weser Netz durch die Entwicklungen der regenerativen Energien thematisiert. Die starken Leistungsschwankungen bei regenerativen Energien wie Wind und Photovoltaik stellen die Netzbetreiber vor große Herausforderungen, da die Planbarkeit des tatsächlichen Leistungsbedarfes nur schwierig zu prognostizieren ist.

„Die Stromversorgung ist durch die nach wie vor zunehmende Einspeisung von erneuerbaren Energien keine Einbahnstraße mehr. Früher wurden die privaten Haushalte einseitig nur beliefert, jetzt speisen aber auch viele selbst mit nicht unerheblichen Kapazitäten ins Netz ein“, so Carsten Strätling. Dafür muss das Netz stetig erweitert, leistungsfähiger und intelligenter gemacht werden. Und gleichzeitig hat die bekannt hohe Versorgungssicherheit für alle Kunden oberste Priorität. Westfalen Weser Netz sichert durch Netzanalysen und Einbau intelligenter Technik für das gesamte Netzgebiet die Netzstabilität.

Im Jahr 2014 war jeder Kunde rund achteinhalb Minuten durch Ausfälle im Mittel- und Niederspannungsnetz von Westfalen Weser Netz ohne Strom – das ist ein weit unterdurchschnittlicher Wert. Die Ausfallzeit über alle Versorger bundesweit lag dagegen im Durchschnitt bei über 15 Minuten.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt