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Heizungsbauer werden wohl erst im laufenden Betrieb fertig

Endspurt im Pyrmonter Schulzentrum

BAD PYRMONT. Der optische Eindruck liegt für den Laien auf der Hand: Das wird doch nie fertig! Doch die Handwerker, die derzeit im Schulzentrum den Endspurt hinlegen, brechen deshalb nicht in Hektik aus. Insbesondere bei den Arbeiten an der Heizung würde das auch wenig helfen. Hier ist planvolles Vorgehen gefragt.

veröffentlicht am 01.08.2016 um 22:45 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

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Autor:

Klaus Titze
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Während sich wahrscheinlich eine Reihe von Schülern mit dem Schulbeginn in dieser Woche beschäftigen, ihre Schulsachen durchschauen und ergänzen oder schon einmal schauen, was in den nächsten Tagen anstehen wird, sind an ihrem Schulzentrum noch emsige Handwerker damit beschäftigt, auftrags- und fristgemäß Bauarbeiten zum Abschluss zu bringen.

Der Blick ins ehemalige Gebäude der Orientierungsstufe zeigt: Hier herrscht in Teilen noch Chaos. Zumindest optisch, für den Laien. Denn die Fachleute, die hier ihren Job erledigen, kennen sich offenbar aus und behalten in der scheinbaren Unübersichtlichkeit den Überblick.

Da stehen noch metallene Lüftungsschächte zur Montage bereit, hier bieten unverkleidete Decken einen Einblick in Hohlräume mit Elektrokabeln und Lüftungsrohren. Außerdem muss die Steuerungstechnik der Sicherheitsbeleuchtung noch programmiert und getestet werden. Für unkundige Betrachter verwirrende Montagezeichnungen liegen auf Fußböden und geben eine Ahnung von den technischen Problemstellungen. Und natürlich warten auch noch Flure und Klassenräume auf freundliche, helle Anstriche.

Dazwischen wuseln Handwerker herum, schrauben an Rohrleitungen, diskutieren die nächsten handwerklichen Schritte. Ein Unterrichtsraum beherbergt noch jede Menge Utensilien und Werkzeug. Eine kurze Frage an anwesende Handwerker wird mit dem Hinweis beantwortet, dass in diesem Musiktrakt wohl auch noch Arbeiten nach Schulbeginn erledigt werden müssen. Dies sei auch planerisch so abgestimmt.

Soweit zu dem Trakt, in dem die Heizungsanlage für Realschule und Gymnasium installiert wird. Denn in den darüberliegenden Fluren, Klassenräumen und Treppenhäusern sieht es schon ganz anders aus. Tageslicht durchflutet die hell gestrichenen Korridore mit rötlichen Fußböden, gelbe Türen vor den voll möblierten Klassenräume wirken freundlich. Gelegentlich lassen Handwerker noch Pinsel und Rollen über Wände gleiten, verlegen draußen Pflaster oder schweißen an Geländern.

„Die Schüler können kommen“, sagt Architekt Andreas Pflugstedt. „Morgens lagen noch Schuttberge in den Fluren, nachmittags schwebt bereits der Duft von Reinigungsmitteln durch die Flure“, erklärt er mit zufriedenem Lächeln zum Stand der Arbeiten, die aktuell an diesem Montagnachmittag auch die ersten Abnahmen erfahren.

„Bis zum ersten Ertönen des Schulgongs stehen den Handwerkern noch einige Stunden zur Verfügung, um dann einen ungefährdeten und aus dem Heizungstrakt durch möglichst wenig Baulärm beeinträchtigten Schulbeginn gewährleisten zu können“, sagt Hans-Joachim Böhnke vom Bauamt der Stadt aus. Den Eindruck seiner Mitarbeiter fasst er so zusammen: „Dieser Schultrakt ist rundherum gelungen und vermittelt einen völlig anderen Eindruck.“



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