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Auch Reizthema bei der Ortswehr Bad Pyrmont

Endlich anfangen mit dem neuen Feuerwehrhaus

BAD PYRMONT. Vor voll besetztem Gemeinschaftsraum der Bad Pyrmonter Feuerwehr an der Waldecker Straße kam Ortsbrandmeister Michael Kuhn nicht umhin, in der Jahreshauptversammlung neben anderen Themen auch auf das mit der Holzhäuser Wehr angestrebte gemeinsame Feuerwehrhaus einzugehen. Dabei hob er eingangs hervor, dass die Forderung eines Neubaus an sich für die Wehr nichts Neues sei. Für die erneut angefachte Diskussion zur Standortfrage allerdings habe die Ortswehr Bad Pyrmont keinerlei Verständnis.

veröffentlicht am 13.01.2019 um 18:10 Uhr
aktualisiert am 14.01.2019 um 11:58 Uhr

Blick auf das derzeitige Feuerwehrgerätehaus an der Waldecker Straße. Foto: Jerome Jakob
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Nicht die Feuerwehr habe diesen Standort am Gondelteich für ideal erklärt, sondern Fachingenieure hätten mit dem erarbeiteten Bedarf für den Brandschutz des gesamten Stadtgebietes die Grundlagen für das Ergebnis eines Gutachtens gelegt und dafür seitenlange Dokumentationen zusammengetragen.

Man müsse sich nur die beiden maroden und den aktuellen Anforderungen nicht mehr entsprechenden Gerätehäusern an der Waldecker und Grießemer Straße anschauen und sich ernsthaft mit den Gegebenheiten und Bedarfen auseinandersetzen. Hierzu gehörten nicht nur die baulichen Mängel, sondern auch die für etliche Aufgaben gehörende Platznot. In dem 1965 erstellten Gebäude an der Waldecker Straße mussten nun zusätzlich auch die Gerätschaften der Fachgruppe „Wasserrettung“ untergebracht werden.

Der von Verwaltung und Politik beschlossene Standort am Gondelteich sei auch rechnerisch festgestellt worden, indem die An- und Abfahrtzeiten der Einsatzkräfte ebenso einbezogen worden seien wie das Erreichen möglicher Einsatzorte innerhalb des gesamten Stadtgebietes, so versachlichend Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke. Zuvor hatte Stadtbrandmeister Maik Gödeke in seiner ruhigen und sachlichen Art die Feuerwehrkameraden dazu aufgefordert, in dieser Angelegenheit Ruhe zu bewahren. „Wir sollten uns nicht über unfaire und unsachliche Leserbriefe von Personen ärgern und provozieren lassen, die offensichtlich keinerlei Wissen über unsere Tätigkeiten besitzen. Wir leisten dies zudem nicht als Berufsfeuerwehr, sondern ehrenamtlich und dennoch professionell“, so der Pyrmonter Feuerwehrchef. Und wie auch sein Ortsbrandmeister vorweg hob Gödeke hervor, dass alle Frauen und Männer in der Feuerwehr bis an die Leistungsgrenzen in gefahrvollen Einsätzen gehen und darüber hinaus mit zahlreichen Brandwachen auch wieder im vergangenen Jahr dafür gesorgt hätten, dass das kulturelle Aushängeschild Staatsbad wie auch Pyrmonter Kliniken erfolgreich am Netz geblieben seien.

„So betrachtet verletzen Aussagen, dass die Feuerwehr mit dem Bauvorhaben am Gondelteich Investoren verschreckt und die Ansiedlung eines Hotels verhindert habe, um so mehr“, sagte Gödeke. Emotionaler für den Standort Gondelteich argumentierten der für den Feuerschutz zuständige Ausschussvorsitzende Paul von der Heide und der Ehrenstadtbrandmeister Jürgen Bitterling, die für ihre Beiträge lautstarke Bestätigung seitens der Blauröcke erfuhren. Von „Schüttet den Gondelteich zu“ (von der Heide) bis „Nehmt den Spaten in die Hand und fangt endlich an“ (Bitterling) lauteten beispielhaft Appelle aus ihren Mündern.ti



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