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Zuversicht bei Unternehmer-Treffen

E-Mobilität, Tourismus, Breitbandausbau

BAD PYRMONT. E-Mobilität, Tourismus, Breitbandausbau – es waren diese drei Themen und drei Statements der Verantwortlichen vor Ort, die im Mittelpunkt der „4. Unternehmer Matinee“ standen, zu denen die Weserbergland AG in das Pyrmonter Rathaus eingeladen hatte.

veröffentlicht am 14.02.2018 um 17:36 Uhr

Moderatorin Tanja Föhr kann nicht nur moderieren, sondern auch visuell darstellen, welche Botschaften Karsten Stahlhut, Uwe Benkendorff und Andreas Manz (v.li.) vermittelt haben. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung füllten den Ratssaal, um sich darüber informieren zu lassen, was sich denn so in Bad Pyrmont und im Landkreis so tut.

Und es tut sich was. Stadtwerkechef Uwe Benkendorff will Bad Pyrmont bekanntlich zur ersten E-Mobilität-Stadt im Landkreis machen. Das Unternehmen selber hat E-Autos, E-Roller und E-Bikes angeschafft, die Stadt wird mit je zwei E-Transportern für den Bauhof und die Versorgung Bad Pyrmont AöR folgen. Die Bad Pyrmont Tourismus GmbH wird demnächst ein E-Sharing-Modell für Pyrmonter und Gäste starten, die die Fahrzeuge nicht kaufen, sondern gemeinsam nutzen können. An zwölf Ladepunkten sollen die E-Mobile neue Energie tanken können., „Der Trend kommt in Fahrt, die Ängste gehen weg“, machte Benkendorff deutlich, dass er glaubt, auf das richtige Pferd zu setzen. Wer einmal ein E-Mobil gefahren habe, der ändere seine Einstellung, behauptete er. „Raumschiff Enterprise lässt grüßen“, beschrieb der Stadtwerkechef, der mit einem E-Smart vor dem Rathaus vorgefahren war, seine eigene Erfahrung.

Dass der Tourismus für Bad Pyrmont und die gesamte Region eine große Bedeutung hat, wird kaum jemand bezweifeln. BPT-Chef Karsten Stahlhut versuchte, das mit Zahlen zu untermauern: 1,12 Milliarden Euro Umsatz jährlich im Weserbergland, 131 Millionen Euro in Bad Pyrmont. Dazu 22 700 Vollzeitarbeitsplätze, die vom Tourismus abhängen. Die Entwicklung sei vielversprechend, so Stahlhut. „2018 kann kommen, wir freuen uns darauf.“

Dass der Landkreis Hameln-Pyrmont 50 Millionen Euro in die Hand nehmen will, um sein eigenes schnelles Internet zu bauen, haben wir bereits berichtet (Ausgabe vom Mittwoch). „Darauf werde ich richtig stolz drauf sein, denn damit machen wir den Landkreis fit für die Zukunft“, sagte Wirtschaftsförderer Andreas Manz vom Landkreis. Zunächst solle das dort geschehen, wo gegenwärtig Geschwindigkeiten von weniger als 30 Megabit je Sekunde erreicht werden. „Bad Pyrmont ist Kabelland und relativ gut versorgt. Da müssen wird vorerst nichts tun – zumindest in der Kernstadt nicht“, so Manz.

Für die neue Wirtschaftsförderin der Stadt, Dr. Heike Bertram, war diese Unternehmer Matinee ihr erster offizieller Termin nach ihrem Dienstantritt am 1. Februar. Es dürfte für sie ein guter Einstieg gewesen sein, denn hier wurde durchaus so etwas wie Zuversicht in die wirtschaftliche Entwicklung vermittelt.

Das meinte auch ein Teilnehmer, auch wenn er, wie er sagte, nicht viel Neues erfahren habe. „Fast alles stand ja schon einmal in der Zeitung.“

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