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„Fürstentreff“ unternimmt mit Ferienspaß-Kindern einen Ausflug in die Welt des Hochadels

Einmal Prinzessin sein

Bad Pyrmont. Einmal eine Prinzessin, einmal ein Prinz sein – so lautet das Motto der diesjährigen Ferienpassaktion des Vereins „Fürstentreff“. 12 Kinder sind gekommen, leicht aufgeregt manche, mit Vorfreude alle! Ein Traum geht in Erfüllung: Einen Vormittag lang Prinzessin sein, Prinz sein.

veröffentlicht am 03.08.2015 um 16:40 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:21 Uhr

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Aber vorher gab es „Theorie“ – wie saßen die Prinzessinnen, Prinzen damals auf dem Stuhl? Wie geht ein Hofknicks? Wie ein Diener? Wann musste ein Hofknicks oder ein Diener gemacht werden? Wie lange musste man so verharren? Was lernten Prinzessinnen und Prinzen damals? Sie erfuhren so einiges über das tägliche Leben am Hof. Dann aber genug der „Theorie“. Die Kinder sollten historische Kleider anziehen. Vor Freude klatschte ein Kind in die Hände, ein anderes meinte: „Au ja!“

Für jedes Kind wurde ein Kleid gefunden. Und wenn es nicht wie angegossen passte, wurde es mit Sicherheitsnadeln passend gemacht. Einem Kind machte das historische Kleid keine Freude, es wollte sich auch nicht im Spiegel betrachten. Als es ein weißes Kleid bekam, war die Freude umso größer und ein strahlendes Mädchen stand vor dem Spiegel. Der Schwung des Kleidsaums musste ausprobiert werden. Es war klar, mit moderner Kleidung ist das nicht hinzubekommen.

Kaum hatten die Kinder ihre Kleider an, saßen sie freiwillig mit geradem Rücken auf dem Stuhl, machten einen Hofknicks, wenn ein Ranghöherer den Raum betrat. Es machte ihnen sichtlich Spaß und die Verwandlung war enorm. Flugs wurde aus einer Mia eine Hedwig Sophie, Cheyenne hörte auf den Namen Henriette Katharina und aus Leon wurde Georg Friedrich. Anfangs war es schwer mit den Namen.

Dann ging es raus in die Welt. Natürlich nur in die Fußgängerzone. Nicht gehen, sondern schreiten, war die Devise. Die Kinder hielten sich wacker daran. Es waren nicht sehr viele Passanten in der Brunnestraße, aber sie winkten und erfreuten sich an dem Anblick. Die Prinzessinnen und der Prinz winkten zurück, sogar mit einem Lächeln.

Der Ausflug führte in die Wandelhalle, um Pyrmonter Wasser zu trinken. Einige Kinder kannten das Wasser schon, erfreuten sich dennoch an der Trampel’schen Quelle. Mutige probierten tapfer die anderen Quellen. Wenn ihnen das Wasser nicht schmeckte, durften sie es natürlich nicht ausspucken, sondern mussten entweder das Wasser trinken oder es mit dem Trinkbecher entsorgen.

Wie im Flug verging die Zeit, es blieb noch ein Moment am Hylligen Born, um ein Erinnerungsfoto zu machen, dann ging es wieder zurück. Einige Eltern warteten schon, machten Fotos von ihrem Kind. Umziehen und wieder „normal“ werden war eins. Dennoch, die Kinder fanden den Gang durch die Brunnenstraße sehr erfreulich: „Die waren alle so freundlich und haben uns zugewunken“, wunderte sich ein Kind. Vielleicht ist das auch der Charme der Prinzessinnen und des Prinzen, der an diesem Morgen durch die Brunnenstraße zog.

Die nächste Aktion findet am 13. August von 10 bis 12 Uhr in der Rathausstraße 20 statt.red



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