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Ein kleines ästhetisches Kunstwerk

Eingangsbereich im Schloss wird neu gestaltet

BAD PYRMONT. Es tut sich was im Schloss: Der Eingangsbereich zum Museum wird aufwendig neu gestaltet und auch die Außenanlage wird aufgepeppt. Eine Attraktion soll die Klangschale werden, die derzeit installiert wird.

veröffentlicht am 12.12.2017 um 22:03 Uhr
aktualisiert am 13.12.2017 um 13:10 Uhr

Andreas Theile (v. li.) und Martin Schwandt (Agentur „lab“), Konstantin Richter (kocmoc) sowie Christian Becker und Bert Röhner („Faible“) prüfen gemeinsam mit Museumsleiterin Vanessa Heitland die Funktion der Klangschale. Foto: Hei
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Karin Heininger Reporterin
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Das Wasser in der schön geformten beleuchteten Messingschale bewegt sich sanft, als hätte ein leiser Wind es angepustet. Plötzlich beginnt es zu vibrieren, wirft kleine Bläschen, sprudelt dann lebhaft und setzt die Musik, die den Raum erfüllt, in Bewegung um: Ein kleines ästhetisches Kunstwerk, das die Sinne verzaubert und demnächst den Weg bereiten soll in das Museum im Schloss.

Mitarbeiter der Leipziger Firma kocmoc, die für die Planung des neu zu gestaltenden Eingangsbereichs im Schloss verantwortlich zeichnet, sind gemeinsam mit Fachleuten von „Medientechnik Faible“ und Designern der Agentur „lab“ aus Halle, die alle an der Umsetzung beteiligt sind, in Bad Pyrmont angereist. Zusammen wollen sie einen Probelauf der komplizierten Installation aus Wasser, Licht und Klang starten. Interessierte Augenzeugen sind Museumsleiterin Vanessa Heitland, ihr technischer Mitarbeiter Hartmut Picht und Klaus-Henning Demuth, Vorsitzender des Museumsvereins, der einen großen Teil der neuen Konzeption finanziert.

Getragen von einer 75 Zentimeter hohen Säule, steht die Schale, die einen Querschnitt von 60 Zentimeter und einen gebogenen Rand hat, als Blickfang mitten im Raum. Noch verbindet Kabelgewirr das Objekt mit einem Computer, an dem Faible-Geschäftsführer Christian Becker das harmonische Zusammenspiel von Beleuchtung, Klangbild und Wasserbewegung austestet. Eine diffizile Angelegenheit, die seine ganze Aufmerksamkeit erfordert.

„Bitte alle mal ruhig sein“, wendet sich Becker an die Beobachter, die fasziniert den Bewegungen des Wasserspiels folgen. Einige Änderungen im Eingangsbereich sind schon jetzt fertig. An den bisher weiß gestrichenen Wänden ist der ursprüngliche raue Naturstein wieder hervorgeholt worden. „Früher war dies der Weinkeller des Schlosses. Wir wollten den alten Raum-Charakter wiederherstellen“, sagt Vanessa Heitland. Passend zu den natürlichen Farben sind Treppenbogen und Fahrstuhlumrandung in Anthrazit gestrichen worden.

Einige Sitzbänke aus schwerem Beton (Demuth:„Jede wiegt eine halbe Tonne“), die später noch Auflagen aus Eichenholz und eine indirekte Beleuchtung erhalten, stehen im Raum. Eine schwellenlose Schiebetür aus Glas wird noch eingebaut.

Und auch das Außenbild wird aufgepeppt: Ein neues Beleuchtungssystem und eine auffallende Beschilderung sollen die Kultureinrichtung ins rechte Licht rücken. Eine Steele an der Brücke macht ebenfalls auf das Museum aufmerksam. Ende der Baumaßnahme: Februar oder März.

Der Museumsverein, der sich die Kosten für die Erneuerung mit dem Staatlichen Baumanagement Weser-Leine teilt, wird 60 000 Euro für den Innen- und Außenbereich investieren. „Das zahlen wir gerne, damit unser Museum noch schöner wird“, sagt Klaus-Henning Demuth.



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