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Gelungene Premiere für „Pyrmont Lounge“

Einfach tiefenentspannt

BAD PYRMONT. Mit einer interessanten instrumentalen Besetzung verzauberte die neue „Pyrmont Lounge“ am Dienstagabend zahlreiche Hörer. Musik, die entspannt und verzaubert war angekündigt, und mit verschiedenen Flöten von Piccolo bis Alt, Violoncello, Harfe und Vibraphon sowie Schlagwerk war schon in den Instrumenten die Basis für ein Klangbild gelegt, das man als Entspannungsmusik vielleicht bei Yoga und autogenem Training hätte vermuten können.

veröffentlicht am 22.08.2018 um 15:02 Uhr
aktualisiert am 22.08.2018 um 16:30 Uhr

Die „Pyrmont Lounge“ – bestehend aus Arndt Jubel Mehring, Iwona Tatarczyk, Jenny Meyer, Andreas Vogt (v. li.) – unterhält mit Entspannungsmusik. Foto: AR
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Doch was hier ins Ohr plätscherte, war weitaus mehr. Arndt Jubal Mehring hatte seine Kompositionen „an die Stärken des Ortes“ angelehnt, und ihm war damit eine zeitgemäße und harmonische Weiterentwicklung der Kurmusik gelungen. So entstand ein musikalischer Quellenspaziergang, der seinen Ausgang am Hylligen Born nahm und mit seinen sphärischen Klängen wie in einer Karibik-Werbung diese Quelle vors innere Auge führte. Am Violoncello Iwona Tatarczyk, ab Oktober als Dozentin in der Musikschule tätig, am Cajon Andreas Vogt, der auch das Vibraphon bediente, und an der Harfe Jenny Meyer. Besonders dieses Instrument sorgte für die perlenden pentatonischen Töne, die zusammen mit Arndt Jubal Mehring an der Querflöte eine zauberhafte Atmosphäre entstehen ließen.

Die Hufeland-Quelle wurde durch wechselnde Betonung von Flöte und Harfe charakterisiert, wobei die Harfe gelegentlich dominant hervortrat. Schon hier raunte es im Publikum „sehr schön“ und „ist das toll“, denn mit seiner Moderation, in der er sowohl die Quellen als auch die dazwischen liegenden Trinkpausen thematisierte, stimmte Mehring die Zuhörer jeweils so ein, dass daraus eine entspannende gedankliche Reise von Punkt zu Punkt entstand. Die Idee, Pyrmonts Stärken, die Quellen, zu betonen, hatte er, als Kurdirektor Maik Fischer vor einiger Zeit den Wusch nach Aufführung einer Lounge-Musik äußerte, und dann war der Schritt nicht mehr weit. Kurmusik mit Lounge-Charakter und Pyrmont-Bezug. Die Besucher zeigten sich angetan vom Auftritt der Pyrmonter Lounge. Die Trampelsche Quelle, die Dunsthöhle, die Helenenquelle, der Malerwinkel und die Friedrichsquelle tauchten als Inhalt der Stücke auf, und auch die dazwischen liegenden Trinkpausen erhielten ihr musikalisches Gepräge.



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