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Wie sich die Planer die Neugestaltung am Bahnhof vorstellen / Brückenneubau ist vom Tisch

Eine Stadteinfahrt mit Kreisel und Wasserspiel

Bad Pyrmont (uk). Das hätte was! Ein großer, zweispuriger Verkehrskreisel mit einem Wasserspiel in der Mitte, Baumreihen und Lichtstelen auf dem Bahnhofsvorplatz und eine Busspur mit modernen Schutzdächern für die Fahrgäste. Genau so kann sich Lutz Wackermann vom Ingenieurbüro Richter die Neugestaltung der Stadteinfahrt vorstellen – und die meisten Mitglieder des Bauausschusses, denen er jetzt seine Planungsskizze vorstellte, offenbar auch. „Eine tolle Idee“ lobte etwa Bürgermeisterin Roeder.

veröffentlicht am 19.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 06:21 Uhr

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Die Gruppe aus CDU, Bürgersinn und FDP hatte das Thema auf die Tagesordnung setzen lassen, denn sie möchte eine Planung vorlegen können, damit Fördergelder eingeworben werden können. Doch Bürgersinn und FDP hatten vergangene Woche ihre eigene Idee einer zweiten Brücke neben der Heemsteder Brücke vorgelegt, um die Bad Freienwalder Brücke zu entlasten und baulich nur für Rad- und Fußgängerverkehr herzurichten (wir berichteten). Das soll Geld sparen.

Doch die zweite Brücke ist nach Auffassung von Wackermann nicht notwendig, da die eine Brücke völlig ausreiche, um den Verkehr aufzunehmen. Zudem seien die vorgeschlagenen „Bypässe“ am Kreisel nur auf freier Strecke üblich und praktikabel. „Und die Bad Freienwalder Brücke müssen wir so oder so sanieren“, machte Hans-Joachim Böhnke von der städtischen Bauverwaltung deutlich.

Zwar wollte Christian Güse (FDP) die Idee der dritten Emmerbrücke mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit von zwei Ortsein- beziehungsweise -ausfahrten für die Rettungsdienste und Feuerwehren nicht kampflos aufgeben, hatte damit aber wenig Erfolg. „Diese Brücke ist nicht notwendig, außerdem kann eine einzige Stadteinfahrt nicht den gesamten Verkehr für die Stadt aufnehmen“, stellte Gruppensprecher Udo Nacke (CDU) mit Blick auf die folgenden Verkehrsknotenpunkte und die Bedeutung der Bad Freienwalder Brücke fest, und Bürgermeisterin Roeder schlug vor: „Lassen Sie uns die Idee zur Seite legen, auch wenn sie der eine oder andere vielleicht charmant findet.“

Der von Wackermann vorgestellte zweispurige Kreisel könnte nach seinen Angaben bis zu 25 000 Fahrzeuge täglich aufnehmen und hätte immer noch eine Reserve nach oben. Ob die Stadt gleichzeitig mit dem Kreiselbau auch den Bahnhofsvorplatz neu gestalten kann, hängt nicht nur von den Finanzen ab, sondern auch von den Verhandlungen mit den Eigentümern der Grundstücke, die nicht der Stadt gehören.

Detlef Maltzahn vom Seniorenbeirat warnte davor, die Funktionalität nicht zu vergessen. Der Kreisel dürfe nicht dazu führen, dass der Bahnhof für Fußgänger abgehängt werde, sagte er.



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