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Neue Haltestelle unweit der alten / Bisheriger Verpächter sauer auf die Stadtverwaltung

Eine Lösung für Kleinenbergs Bus-Problem

Kleinenberg (jl). Die Klei-nenberger Eltern, deren Kinder gern auf der Straße im Ort spielen, können aufatmen: Die Bus-Route muss – entgegen dem ursprünglichen Plan – nun doch nicht verlegt werden, weil der Pachtvertrag für das Haltestellen-Grundstück gekündigt wurde. „Wir freuen uns, dass wir eine einvernehmliche Lösung gefunden haben“, sagt Stadt-Sprecher Wolfgang Siefert.

veröffentlicht am 04.02.2009 um 19:54 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 18:21 Uhr

Gestern räumte der Bauhof das alte Wartehäuschen ab. Es dient kü
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Die neue Haltestelle wird nur ein kleines Stück entfernt von der bisherigen an der L 426 eingerichtet. „Dort hat ein Anlieger einen Teil seines Grundstücks dafür zur Verfügung gestellt“, so Siefert. Auf ein neues Häuschen müssen die Kleinenberger aber noch etwas warten. Es soll demnächst in Absprache mit Ortsvorsteher Georg von der Heide errichtet werden.

Jörg Klassen, der Besitzer des Grundstücks, auf dem die alte Haltestelle bis gestern stand, ist sauer auf die Stadt. „Die Stadtverwaltung hat neulich behauptet, ich hätte den Pachtvertrag kurzfristig gekündigt. Das stimmt nicht“, so Klassen. „Ich habe den Pachtvertrag schon vor über einem Jahr gekündigt.“ Zuvor habe er wiederholt den Kontakt zur Stadtverwaltung gesucht. Denn vorbehaltlich einer deutlichen Erhöhung der Pacht von zuletzt 40 Euro jährlich wäre er auch bereit gewesen, den jahrzehntealten Vertrag weiterlaufen zu lassen. Doch im Rathaus habe niemand auf seine Vorschläge und Forderungen reagiert.

Was ihn letztlich zur Kündigung bewogen habe, sei auch der Umstand gewesen, dass Feuchtigkeit vom Dach des Wartehäuschens auch sein Haus in Mitleidenschaft gezogen habe. Zudem hätten Jugendliche Sachbeschädigungen auch auf seinem Grundstück angerichtet. Abgesehen davon: „Von der Pacht habe ich bis heute nicht einen Cent bekommen.“

Das musste auch Siefert einräumen. „Als Herr Klassen sein Haus im August 2007 kaufte, wurde die Nutzungsentschädigung noch an die Vorbesitzerin überwiesen.“ Den Betrag für 2008 werde die Stadt möglichst bald überweisen.



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