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Karl Binder porträtierte den Kurort

Eine Liebeserklärung an Bad Pyrmont

BAD PYRMONT. Unter dem Titel „Bad Pyrmonter Aquarelle“ hat Karl Bilder einen stimmungsvollen Bildband über seine Heimastadt vorgelegt. Auf 50 Farbtafeln werden das Kurzentrum, die Stadt und die Umgebung vorgestellt.

veröffentlicht am 02.01.2018 um 14:34 Uhr

In dynamisch stürzenden Linien hat Karl Binder die Kirchstraße in diesem Aquarell eingefangen. © Karl Binder
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Karin Heininger Reporterin
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Das Wasser der Friedrichsquelle steht allen Pyrmonter Bürgern zur Verfügung. Dass damit die Gesundheit gefördert wird und außerdem der Kaffee besonders gut schmecken soll, ist hinlänglich bekannt. Ungewöhnlich ist dagegen die Vermutung, dass auch gemalten Aquarellen das sanfte, heilbringende Quellwasser gut bekommt. Davon absolut überzeugt ist der Pyrmonter Karl Binder. 1943 geboren und in Holzhausen aufgewachsen, hat er das Malen bei seinem Vater nicht nur als Handwerk erlebt, sondern wurde von ihm seit früher Jugend auch in die gestalterische Kunst dieses Genres eingeführt. Beruflich war Karl Binder jun. als Schauwerbegestalter tätig, doch das Malen blieb seine große Leidenschaft. Bevorzugte Technik: das Aquarell, Lieblingsmotiv: seine Heimat Bad Pyrmont.

In seinem Ruhestand hat sich der Autodidakt verstärkt der Malerei zugewandt. Jetzt ist ein Bildband mit Arbeiten von ihm erschienen. Unter dem Titel „Bad Pyrmonter Aquarelle“ werden auf 50 Farbtafeln Motive aus dem Kurzentrum und der Stadt, aber auch aus der Umgebung vorgestellt. Den begleitenden Text dazu schrieb Dr. Dieter Alfter, der sich begeistert zeigt vom Talent und von der „Liebeserklärung“ des Malers an seine Heimatstadt. „Seit Hugo Stuhl hat kein Maler sich so intensiv mit Bad Pyrmont beschäftigt“, betont der frühere Museumsleiter im Gespräch.

Tatsächlich bietet der quadratische, taschenfreundliche Bildband eine Fülle von Motiven, viele bekannt und vertraut, aber hier oft aus einem ungewohnten Blickwinkel gesehen und in kräftiger Farbgebung gestaltet. Und auch mit den Perspektiven macht sich Binder frei vom ganz Realen. Stürzende Linien lassen die eigentlich statischen Motive wirken wie spontan eingefangen. Ihre irritierende Dynamik fordert den Betrachter zum zweiten Hinsehen heraus. Das alles zusammen gibt den Bildern eine ganz persönliche Note.

Karl Binder mit seinem Buch „Bad Pyrmonter Aquarelle“. Foto: Hei
  • Karl Binder mit seinem Buch „Bad Pyrmonter Aquarelle“. Foto: Hei

Die Schlossinsel mit vielen Facetten, die künstlerisch gestaltete Untere Hauptallee, der Kurpark, der Lichterglanz des Goldenen Sonntags, das Zentrum mit Hylligem Born und Brunnenstraße, Blicke auf Oesdorf, Holzhausen und die Emmerwiesen: Das alles wird in diesem Bildband gezeigt, der von der ACM Agentur für Creatives Marketing im Verlag „Pro Regio“ herausgegeben wurde und im Buchhandel sowie an der Museumskasse für 19.80 Euro zu kaufen ist.

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