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Holzhäuser St.-Johannes-Gemeinde weiht den Anbau ihres Gemeindehauses ein

Eine Investition in die Zukunft der Kirche

Bad Pyrmont (cg). „Nicht die Steine sind das Entscheidende, sondern das Leben hier drin“, sagte Pastor Justus Conring bei der Schlüsselübergabe zur Fertigstellung des Gemeindehauses der St.-Johannes-Kirchengemeinde in Holzhausen. Doch um dieses Ziel zu erreichen, war es allen an der Planung und dem Bau Beteiligten wichtig, es so zu gestalten, dass Menschen sich in diesen Steinen wohlfühlen.

veröffentlicht am 18.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 20:41 Uhr

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„In der Schublade lagen fertige Pläne“, berichtet Conring über seinen Amtsantritt 2005 in Holzhausen. Die seien gemeinsam mit dem Landeskirchenamt und dem Amt für Bau- und Kunstpflege geprüft worden. Doch statt „viele Jahre viel Geld reinzustecken, aber die marode alte Bausubstanz“ nutzen zu müssen, entschieden sich die Beteiligten zu einem Teilabriss und für einen Anbau zusätzlicher Räume von 180 Quadratmetern – auch, um nicht mit dem Flächennutzungsplan in Bedrängnis zu geraten. Die Hälfte der Kosten von 600 000 Euro musste die Gemeinde selbst aufbringen, unter anderem durch den Verkauf des zweiten Pfarrhauses.

Jetzt wurde die Erweiterung des Gemeindesaals, der auch getrennt von der Kirche für Veranstaltungen genutzt werden kann, mit einem Festgottesdienst und anschließender Besichtigung gefeiert. Es entstanden auch ein geräumiges Foyer, zwei Gruppenräume, ein Abstellraum, ein Raum für das Gemeindebüro, neue Sanitäranlagen, ein barrierefreier Zugang, die dringend benötigte neue Küche sowie ein großer „St.-Jo-hannes“-Schriftzug am Fahnenmast neben dem Eingang.

Musikalisch eingeweiht wurden die neuen, vom Pyrmonter Architekturbüro Lechner entworfenen, lichtdurchfluteten Räume nach dem Gottesdienst mit den ganz weltlichen Klängen von „Summertime“ und weiteren Jazzklassikern, gesungen von Susanne König und am Klavier begleitet von Michael Matthis.

Während der einjährigen Bauphase hatten etliche Gemeindegruppen im benachbarten St.-Laurentius-Heim Unterschlupf gefunden. „Ohne die vielen Menschen, die über die fünf Jahre immer so viel gespendet haben, wäre das hier gar nicht möglich gewesen“, bedankte sich Pastor Conring für die große Unterstützung und die verantwortungsvolle und praktische Mitarbeit der Gemeindemitglieder. So habe Willi Hüske unermüdlich Spenden gesammelt. „Ich habe zwei Umschläge mitgebracht“, sagte Hüske zu Conring, der für weitere Spendenprojekte der Gemeinde unterwegs ist. Noch in dieser Woche sollen die neuen Stühle bestellt werden. Auf den fünf infrage kommenden Modellen sollten die Gäste probesitzen und ihr Votum abgeben, dazu forderte Conring ausdrücklich auf.

Als erster Wandschmuck wurden eine Lutherrose sowie eine Holztafel der Holzhäuser Schützen überreicht. Angereist war auch der pensionierte Pastor Heiko Peix. Er wollte es sich nicht nehmen lassen, das gelungene Ergebnis langjähriger Bemühungen seiner alten Gemeinde in Augenschein zu nehmen.

Bereits im Juli wurde in den damals noch nicht ganz fertiggestellten Räumen ein Tauffest mit 24 Täuflingen gefeiert. „Man muss in die Zukunft investieren“, sagt Conring, damit die Kirche den Anforderungen der Zukunft gewachsen ist.



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