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Frühe Karriere für junges, „sanftperliges“ Wasser

Eine Flasche als Botschafter

Bad Pyrmont. „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ – das klingt gut. Seit 2010 hat das Land 218 Produkte mit diesem „Label“, wie es im Werbejargon heißt, ausgezeichnet. Seit Juni dieses Jahres kann sich auch die zur Vilsa-Gruppe gehörende Bad Pyrmonter Mineral- und Heilquellen GmbH & Co. KG über diesen Titel freuen (wir berichteten). Doch welchen praktischen Nutzen kann das Unternehmen daraus ziehen?

veröffentlicht am 14.12.2015 um 19:31 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

Pyrmont Mineralwasser
Hans-Ulrich Kilian

Autor

Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Bad Pyrmont. „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ – das klingt gut. Seit 2010 hat das Land 218 Produkte mit diesem „Label“, wie es im Werbejargon heißt, ausgezeichnet. Seit Juni dieses Jahres kann sich auch die zur Vilsa-Gruppe gehörende Bad Pyrmonter Mineral- und Heilquellen GmbH & Co. KG über diesen Titel freuen (wir berichteten). Doch welchen praktischen Nutzen kann das Unternehmen daraus ziehen?
„Eigentlich ist der Pyrmonter Brunnen schon seit langem Botschafter Bad Pyrmonts“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Henning Rodekohr aus Bruchhausen-Vilsen, der im Jahr 2012 zu Bremens Unternehmer des Jahres gekürt worden war. Doch dass es im ersten Anlauf mit einem neuen Produkt gelungen sei, macht ihn sehr stolz. „Sanftperlig“ heißt das Mineralwasser mit einem deutlich reduzierten Kohlensäureanteil, das in diesem Jahr zur „Genussbox“ gehörte, die Ministerpräsident Stephan Weil auf seiner Sommerreise im Gepäck hatte und die von der Land- und Ernährungswirtschaft als Geschenk verkauft wird.

„Label unterstreicht
Premium-Anspruch
der Hersteller“

 Und nicht nur das: Die Botschafter-Produkte werden in einer Ausstellung im Landwirtschaftsmuseum, bei Fach- sowie Verbrauchermessen gezeigt und im Einzelhandel als neue Produkte geführt.
 Zudem haben die ausgezeichneten Unternehmen ein Netzwerk zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch gebildet. „Und natürlich lässt sich mit dem Label gut werben, denn es unterstreicht den Premium-Anspruch der Hersteller“, so Rodekohr. Die Auszeichnung stehe überdies für die „ausgezeichnete Qualität und die eigenen Werte Heimat und Regionalität“, betonte er jetzt bei einem Treffen mit Bad Pyrmonts Bürgermeister Klaus Blome, Kurdirektor Maik Fischer und Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels. „Wir sind froh über die Gemeinschaft mit Stadt, Staatsbad und Landkreis“, sagte der Unternehmer mit Blick auf das Pyrmonter Ankerkreuz, dass jede Flasche Bad Pyrmonter trägt – und zwar mit Krone, dem Symbol des Staatsbades.
 „Unsere gemeinsamen Anstrengungen tragen dazu bei, den Ort als Gesundheitsstandort noch bekannter zu machen“, unterstrich Maik Fischer, während Klaus Blome den Pyrmonter Brunnen einen wichtigen Botschafter für die Stadt und Arbeitgeber nannte. Im Übrigen schenken sowohl die Stadt als auch der Landkreis bei Sitzungen Pyrmonter Brunnen aus.
 Als Arbeitgeber ist „M & H“ allerdings nicht mehr so bedeutet wie in früheren Jahren. 50 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen in Bad Pyrmont, die in den ersten zehn Monaten dieses Jahres aus insgesamt vier Quellen fast 12 Millionen Flaschen abgefüllt haben und bis zum Ende dieses Jahres noch die Marke von 13 Millionen im Visier haben.
 Dazu kommen noch die an die Gastronomie verkauften Flaschen. Die Marke „Sanftperlig“ macht als junges Produkt bislang einen Anteil von zehn Prozent aller abgefüllten Mineralwasser aus. „Aber sie hat ein hohes Potenzial“, zeigt sich Rodekohr überzeugt.
 Im kommenden Jahr will das Unternehmen einen erneuten Anlauf nehmen und sich um die Kür eines weiteren neuen Produktes zum „Kulinarischen Botschafter“ bemühen.

Sie trinken zwar nicht aus einer Flasche, freuen sich aber gemeinsam über die Auszeichnung durch das Land (v.li.): Henning Rodekohr mit Botschafter-Urkunde, Tjark Bartels, Maik Fischer und Klaus Blome. Foto: uk


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