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Ehrenamtliche Betreuer erleben viel Dankbarkeit / Verein unterstützt sie mit Hintergrundwissen

„Eine Bereicherung des eigenen Lebens“

Kreis Lippe. Wenn Menschen wegen einer Erkrankung oder einer Behinderung nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, wird ihnen vom Gericht ein Betreuer zur Seite gestellt. Im Kreis Lippe begleitet der Betreuungsverein beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) familiäre und außerfamiliäre ehrenamtliche Betreuer. Für sie hat der SkF ein Jahresprogramm mit Fortbildungen und Infoveranstaltungen zusammengestellt. Jedes Treffen hat ein bestimmtes Thema, etwa „Haftpflichtversicherung“ oder „Vorsorgemöglichkeiten“. Im Juni besichtigt der Verein mit den Betreuern das Pflege- und Demenz-Zentrum St. Elisabeth.

veröffentlicht am 23.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Ehrenamtliche Betreuer vertreten die betreuten Menschen gerichtlich und außergerichtlich. Im Zentrum stehen dabei die Wünsche der Betroffenen und das Wohl der Betreuten. Das Betreuungsgericht legt die Aufgaben fest, für die eine Betreuung notwendig ist. Typische Aufgaben können im Bereich der „Gesundheitsfürsorge“ oder „Wohnungsangelegenheiten“ liegen.

Betreuungsvereine wie der des SkF beraten, begleiten und unterstützen die ehrenamtlichen Betreuer. Dazu gehören individuelle Beratungstermine und Betreuertreffen mit Informationen über Gesetzesänderungen, Referaten und Diskussionen. Der Betreuungsverein hilft bei Anträgen auf Aufwandsentschädigung und sichert das Haftungsrisiko ab, weil er die ehrenamtlichen Mitarbeiter in eine Sammelversicherung vermitteln kann. „Bürger, die sich als ehrenamtliche Betreuer bestellen lassen, erleben immer wieder, dass sie von den Hilfsbedürftigen viel Dankbarkeit für ihre Unterstützung erhalten, sagt Barbara Schultes vom SkF: „Wer sich für diese wertvolle Aufgabe interessiert, erlebt eine Bereicherung seines eigenen Lebens.“

Termine: „Der Betreute als Erbe“, Montag, 30. Mai, 14.30 Uhr; Besichtigung Pflege- und Demenz-Zentrum Haus St. Elisabeth, Montag, 13. Juni, 14 Uhr; „Die Haftpflichtversicherung für Betreuer/innen“, Donnerstag, 15. September, 14 Uhr;

„Informationen zu Vorsorgemöglichkeiten“, Dienstag, 15. November, 18 Uhr.

Kontakt: 05231/29975 und 20574; Sprechtage sind Montag, Dienstag und Donnerstag.red



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