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Neue Funktion für Verkehrsverein

Eine Art Holding für die Pyrmonter Bergdörfer?

PYRMONTER BERGDÖRFER. Der Förder- und Verkehrsverein Pyrmonter Bergdörfer könnte künftig als Plattform für die Interessengemeinschaften der einzelnen Orte auf der Hochebene dienen und auf diese Weise seiner ansonsten kaum noch zu verhindernden Auflösung entgehen. Das ist der Vorschlag von Rüdiger Meyer.

veröffentlicht am 05.02.2017 um 17:59 Uhr

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Autor

Carlhermann Schmitt Reporter
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„Alles, wofür der Förder- und Verkehrsverein einmal stand, ist nicht mehr“, bedauerte der stellvertretende Vorsitzende Paul von der Heide anlässlich der am Wochenende einberufenen Jahresversammlung und erinnerte an das Engagement für den Fremdenverkehr, an die Pflege der bergischen Mundart in einer Gruppe, die regelmäßig zu Treffen einlud. Themenfelder wie Pflege der Wanderwege seien mittlerweile von den Interessengemeinschaften der einzelnen Orte besetzt worden. „Letztendlich bestehen wir nur noch, weil wir gemeinnützig sind und deshalb Spendengelder in Empfang nehmen können.“

Rüdiger Meyer und seine Schwester Ute Kirindassov, deren Vater Friedrich Meyer zu den Gründungsmitgliedern Anfang der 70er Jahre gehörte, schlugen vor, den Verein als Plattform für die Interessengemeinschaften der einzelnen Bergdörfer zu nutzen. „Als eine Art Holding oder Dachverband, in dem die Interessen der einzelnen Ortsteile gebündelt werden, um den Schwung durch das Dorferneuerungskonzept richtig ausnutzen zu können“, lautete Meyers Überlegung. Darum könnte seiner Meinung nach ein neuer Vorstand aus den Vorständen der einzelnen Interessengemeinschaften und aus den Reihen der Ortsvorsteher der Bergdörfer gebildet werden.

Erleichterung zeichnete sich dabei auf den Gesichtern der bisherigen Vorstandsmitglieder Georg von der Heide, Wolfgang Warnecke und Paul Grewe ab, die sich schweren Herzens aus dem Vorstand zurückziehen wollten, aber keine Nachfolger fanden. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo durch das Dorferneuerungskonzept wieder etwas Schwung in die Bergdörfer kommt. In der Plattform sah von der Heide eine neue Perspektive für den Verein aber auch für die Bergdörfer. Und so erklärte sich der bisherige Vorstand bereit, den Verein weiterzuführen, bis Meyer ein Ergebnis bei seinen Sondierungsgesprächen erzielt habe. „Dann laden wir zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein, um die Ämter zu übergeben“, hielt von der Heide fest.

Die Aktivitäten des Vereins waren zuletzt fast ausschließlich von dem im November verstorbenen Vorsitzenden Manfred Willeke getragen worden, der beispielsweise geführte Wanderungen angeboten hatte.



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