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Landeskabinett beginnt seinen Aufenthalt in Bad Pyrmont mit einem Besuch der Wandelhalle

Ein Schluck Wolfgangquelle für den Chef

ad Pyrmont. Als Ministerpräsident ist Stephan Weil (SPD) Chef der Landesregierung und als Chef darf man auch schon einmal einen Sonderwunsch haben. Während seine Kabinettsmitglieder brav an den von Staatsbad-Mitarbeiterinnen angebotenen Probierschlucken aus der Helenenquelle und der Friedrichsquelle nippten, kredenzte ihm Kurdirektor Maik Fischer in der Wandelhalle einen Schluck Wolfgangquelle – gegen den leicht kratzenden Hals, wie der MP eingestand.

veröffentlicht am 24.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:41 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Die Stimmung war gelöst, als Fischer gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Blome und Landrat Tjark Bartels gestern um kurz nach 14 Uhr die neun Minister und Ministerinnen (Innenminister Boris Pistorius kam etwas später, aber noch pünktlich zum Familienfoto) zur zweitägigen Klausurtagung in Bad Pyrmont begrüßte. Dass dies vor einem nagelneuen roten Vorhang im Konzertraum geschah, hatte aber nichts mit dem politischen Farbenspiel zu tun. Den alten weißen Vorhang hatte Veranstaltungsleiterin Silke Schauer schon lange austauschen wollen und es nun pünktlich für diese Besucher geschafft.

Hameln-Pyrmonts Landrat Bartels (SPD) nutzte die Gelegenheit, das rot-grüne Landeskabinett um Unterstützung bei den Bemühungen zu bitten, die Stärkststromleitung Suedlink möglichst unter der Erde zu verlegen und unterstich das mit einigen kleinen Spaten, die er für den „lieben Stephan“ und seinen Minister dabei hatte. Außerdem machte er auf die ungleichen finanziellen Verhältnisse der Landkreise im Land aufmerksam, bat um entsprechende Korrekturen und überreichte dafür einige 21er Schraubenschlüssel. Bürgermeister Klaus Blome hatte keine Botschaft, sondern nur den Wunsch, dass sich Weil und sein Kabinett in das Goldene Buch der Stadt eintragen mögen. Und Kurdirektor Fischer machte Werbung für den Kurort, lobte die heilende Wirkung der Quellen, das kulturelle Angebot und die medizinische Kompetenz. „Es ein Jammer, dass wir alle diese Segnungen Bad Pyrmonts nicht genießen können, aber wir sind zum Arbeiten hier“, stellte der Ministerpräsident klar und schob schmunzelnd nach: „Ohnehin ist uns Wellness der Natur nach fremd.“

„Ganz normale Arbeitsatmosphäre“ sollte auch im Steigenberger herrschen, in dem das Kabinett tagt und übernachtet. „Das war die Vorgabe des Protokolls“, so Hoteldirektor Arnoldus van Iersel. „Es sind zwar besondere Gäste, aber wir kümmern uns genauso um sie wie um unsere anderen Gäste“, stellte er – ganz Profi – klar. Auf den Zimmern gebe es einen kleinen persönlichen Willkommensgruß und zum Abendessen ein Buffet. Die Tagung nutzte das Kabinett, um sich über Wissen und Wissenstransfer zu unterhalten. „Dort wo es Unternehmen gut geht, da siedeln sich die Leute auch an“, beschrieb Weil einen Ansatz, um den sich seine Landesregierung kümmern wolle, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.

2 Bilder
Gegen den kratzenden Hals: Ministerpräsident Stephan Weil (re.) stößt mit Kurdirektor Maik Fischer mit einem Schluck Wolfgangquelle an. yt


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