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Ein neuer Topf für eine alte Dame

Bad Pyrmont (uk). Sie ist nicht die älteste, dafür aber die größte und schwerste der Pyrmonter Palmen. Und sie hatte gestern einige unruhige Stunden zu überstehen, weil sie ihren Kübel, in dem sie die letzten acht Jahre verbracht hat, verlassen musste: Die Kanarische Dattelpalme des Staatsbades wurde umgetopft.

veröffentlicht am 15.04.2009 um 17:02 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 10:41 Uhr

Palmentopf
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Mit einem Gewicht von gut 7,5 Tonnen und einer Höhe von 12 Metern ist das natürlich ein besonderes Unterfangen, für das Staatsbad-Chefgärtner Michael Mäkler einen Gabelstapeler und einen Autokran geordert hatte. „Um den hohen Standard unseres Kurparks noch weiter zu erhöhen müssen wir die Palmenpflege natürlich qualitativ hochwertig durchführen. Aus diesem Grund werden wieder ein Dutzend der großen Palmen umgetopft“, berichtet er.

Und in diesem Jahr traf es eben auch die Phoenix canarienis, wie ihr botanischer Name lautet, deren Alter Mäkler auf bis zu 150 Jahre schätzt. In der Regel werden die Palmen alle zehn Jahre umgetopft. Nach und nach tauscht das Staatsbad dabei auch die alten gegen neue Palmenkübel aus. Die würfelförmige Ausführung für die Dattelpalme hat eine Kantenlänge von 1,80 Meter. „Wenn wir beim Umtopfen dem Ballen und damit die Wurzeln kappen, damit die Palme in den neuen Topf passt, dann fördert das auch das Wachstum“, erklärt der Gärtnermeister. Für die Auffüllung des Kübel benutzt das Staatsbad übrigens eine spezielle, selbst entwickelte Palmenmischung, die zu 60 Prozent mineralisch und 40 Prozent organisch ist und aus Lavagruß, Bimskies, Kokusfasern, grobem Torf und Ton besteht. und nicht nur eine optimale Nährstoffzufuhr sondern auch eine hohe Standfestigkeit gewährleistet.



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