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Was Bad Pyrmonts Städtepartnerschaftsverein 2015 alles vorhat

Ein Jahr voller Begegnungen

Bad Pyrmont. Die Mauer ist längst weg, ganz Deutschland feierte im gerade zu Ende gegangenen Jahr 25 Jahre Mauerfall. Und prompt, als die Grenzen damals geöffnet wurden, bildeten sich vielerorts Städtepartnerschaften zwischen Ost und West.

veröffentlicht am 03.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

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Autor:

Klaus Titze
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Die von Bad Pyrmont und dem brandenburgischen Bad Freienwalde hält bis heute und geht weit über eine Erwähnung auf dem Ortseingangsschild hinaus. „Wir sind besonders stolz darauf, dass diese Gemeinsamkeit zwischen zwei deutschen Städten, die unmittelbar nach dem Wegfall der innerdeutschen Grenzen begann, immer noch besteht und mit aktivem Leben ausgefüllt ist,“ freut sich die Vorsitzende des 120 Mitglieder zählenden Städtepartnerschaftsvereins, Marianne Weiland. Dabei sei eine derartig andauernde Verbindung überhaupt nicht selbstverständlich, denn zahlreiche ähnliche und damals eingegangene Partnerschaften würden heute nicht mehr bestehen.

„Die langjährige Geschichte unserer Verbindung befindet sich nicht nur in einer Vitrine im Rathaus, sondern in den Herzen und Erinnerungen der Menschen“, so Weiland. Das Jubiläum soll – sehr passend – am 3. Oktober mit einem Festwochenende in Bad Freienwalde begangen werden. „Da ist das Programm aber noch nicht hundertprozentig festgezurrt, wir warten jetzt auf Ideen aus Bad Freienwalde“, so Weiland.

Im Rathaus können sich auch Nicht-Mitglieder für die Reise nach Brandenburg anmelden. Darüber hinaus planen die Laufgruppen von Bad Pyrmont, Bad Freienwalde, Lügde und Angermünde im Juli 2015 einen gemeinsamen Lauf aus dem Emmertal ins Oderbruch zu den Partnerstädten. Zuvor wird am 9. Mai die Bad Freienwalder Brassband in Bad Pyrmont Konzerte geben.

Der Verein hatte beim Pyrmonter Rat 5000 Euro zur Unterstützung des Austausches beantragt. „Es wollen zum Beispiel zwei Chöre aus Bad Pyrmont nach Bad Freienwalde, dafür gebe es Fahrtkostenzuschüsse von uns oder für eine kleine Feier in Bad Pyrmont“, sagt Weiland. Der Rat lehnte ab. Dass die Veranstaltungen um Jubiläum trotzdem wie geplant stattfinden können, davon ist Weiland überzeugt. Sie will erneut auf die Stadt zugehen oder notfalls Sponsoren suchen. „Wir werden das Geld anderweitig aufbringen, das muss möglich sein“, sagt sie.

Etwas gänzlich Neues entwickelt sich derzeit mit der Partnerstadt Anzio. Erstmals wird es ein geschichtlich orientiertes Angebot geben. Unter dem Motto „Gegen das Vergessen“ werden in den Sommerferien Jugendliche aus Bad Pyrmont und Anzio gemeinsam die Geschichte des Zweiten Weltkrieges aufarbeiten, zusammen auf dem Soldatenfriedhof in Pomezia arbeiten und sich mit den Folgen der faschistischen Diktaturen beschäftigen. Daneben existiert weiter der Jugendaustausch mit Besuch aus Anzio während der Osterferien bei Pyrmonter Gastfamilien und einem Aufenthalt in der italienischen Partnerstadt im Juli. Die Anmeldefrist endet am 8. Januar. Der Chor aus Anzio kommt vom 30. April bis zum 3. Mai vorbei. Er wird im Rahmen der Landpartie im Kurpark auftreten.

Gemeinsam mit der niederländischen Partnerstadt Heemstede wird im August eine Malreise angeboten. Vom 17. bis 19. April sei eine Bürgerbegegnung in Bad Pyrmont geplant.



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