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Mit dem Kauf der früheren Pestalozzischule verbinden Ratspolitiker hohe Erwartungen

Ein „Haus der Integration“

Bad Pyrmont. Zu einem „Haus der Integration“, im dem gemeinsam Kinder von Flüchtlingsfamilien und Pyrmonter Familien betreut werden, soll die frühere Pestalozzischule in Holzhausen werden. „Das könnte ein beispielhaftes Projekt werden“, formulierte die Vorsitzende des Schul- und Jugendausschusses, Sieglinde Patzig-Bunzel (SPD), ihre Erwartung, die von den anderen Ratsfraktionen geteilt wird.

veröffentlicht am 22.04.2016 um 13:46 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Mit einem Grundsatzbeschluss hat sich der Rat einstimmig für den Kauf des Gebäudes im kommenden Jahr ausgesprochen. 700 000 Euro möchte der Landkreis Hameln-Pyrmont dafür haben. Eine kurzfristige Übernahme soll auf Grundlage einer Nutzungsvereinbarung geschehen. Die Stadt will in der früheren Sonderschule angesichts des Zuzugs von Flüchtlingskindern zusätzliche Schul- und Kindertagesstättenräume schaffen. Was das kostet, ist noch offen, die Hauptlast der Finanzierung muss die Stadt tragen.

„Die Räume lassen viele Möglichkeiten zu, und wir möchten, dass sich eine Arbeitsgemeinschaft bildet, die sich Gedanken darüber macht“, sagt Patzig-Bunzel. Sie betont, dass die SPD dem Kauf gerne zustimme. Ursula Körtner erklärt seitens der CDU ebenfalls die Notwendigkeit der Integration von Flüchtlingen. „Wenn die nicht gelingt, werden alle Verlierer sein“, warnt sie. Auch ihre Fraktion stimme dem Kauf „natürlich“ zu, „denn wir brauchen für alle Kinder dieser Stadt Räume“. Leonie Glahn-Ejikeme (Grüne) spricht von einer großen Herausforderung, die einer flexiblen Lösung bedürfe und Adelheid Ebbinghaus (Bürgersinn/FDP) wünscht sich ein Haus, das allen Bürgern zur Verfügung stehe.

Bürgermeister Klaus Blome geriet in die Kritik, weil ihm Andrea Dülm (SPD) vorwarf, es abgelehnt zu haben, das Haus der Flüchtlingshilfe zur Verfügung zu stellen. Die Stadt hätte lediglich die Betriebskosten zahlen müssen, der Kreis hätte das Gebäude kostenlos zur Verfügung gestellt, sagte sie. Blome verwies darauf, dass dies ein Vorschlag Dülms gewesen sei, vom Kreis habe es kein Angebot gegeben. „Eine tolle Idee, aber wir brauchen das Gebäude in erster Linie für Kita- und Schulzwecke.“uk



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