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Singfonie spielt 2130 Euro ein

Ein Hallelujah für Tansania

BAD PYRMONT. Gut singen sie immer, die Sängerinnen des Frauenchores Singfonie mit ihrer dynamischen Dirigentin Karin Brüggemann. Und wenn es dann noch für einen guten Zweck ist – umso besser und umso größer die Motivation.

veröffentlicht am 17.09.2018 um 19:46 Uhr

Das Singfonie-Ensemble stellt sich in den Dienst der guten Sache: Familien in Tansania das Leben mit der Beschaffung von Ziegen zu verbessern. Foto: pr
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Karin Heininger Reporterin
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So war ein Benefizkonzert für das afrikanische Tansania, das trotz des sonnigen Nachmittags am Sonntag zahlreiche Zuhörer in die St. Georg-Kirche lockte, ein besonderes Erlebnis.

Wie mehrfach berichtet, macht sich der frühere Pfarrer der Gemeinde, Walter Heinrichsrüscher, stark für ein Projekt in Nord-Tansania, das mit der Anschaffung von Ziegen die Lebenschancen der Bevölkerung verbessern soll. „So brauchen die Menschen nicht zu fliehen, sie können in ihrer Heimat bleiben und dort eigenständig leben“, erläuterte Heinrichsrüscher den Konzertbesuchern die Aktion. Sie brachte stolze 2130 Euro in den Sammelkorb, wovon sich der frühere Pfarrer überwältigt zeigte. Damit steigt seine Spendensumme auf 25 500 Euro an. Diese Summe genügt, um 185 Familien in Tansania mit Ziegen ausstatten zu können.

Eine aufmerksame Zuhörerin war die 28-jährige Amisa Msuya aus der tansanischen Stadt Kilimangaro. Die gelernte Hotelfachfrau war ein Jahr lang in Hameln als Au-Pair tätig und dankte dem Publikum für die Spenden.

Das Repertoire des Chores war vielfältig: Musical-Songs („Wein’ nicht um mich Argentinien“), Film-Hits („My heart will go on“), Gospels und international bekannte Titel, wie Leonard Cohens „Hallelujah“ oder Elton Johns „Can you feel the love tonight“. Mit beachtlicher Klangkultur wurden sie gesungen von dem Chor, der sich auf jeden Titel nicht nur musikalisch, sondern auch sprachlich und inhaltlich genau einstimmt.

Begleitet wurden die Sängerinnen von ihrer Leiterin mit Gitarre und Trommel und von Christoph Burkhardt am Keyboard.

Karin Brüggemann verriet, dass sie vor Neueinstudierungen manchmal einigen Respekt habe, dass aber ihre Sängerinnen forsch an die Sache herangingen und so ihre Bedenken zerstreuten. Daher gelangen auch dieses Mal die Premieren überzeugend, wie der „Evita“-Song oder die Melodie „Geh’ langsam durchs Leben“ – ein Loblied auf die Entschleunigung, aber doch sehr schwungvoll.

Und Humor bewiesen die schick in Schwarz mit roten Accessoires gekleideten Damen bei dem Lied „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“. Dafür und natürlich für die schönen Stimmen gab es viel Applaus.



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