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Wenn das Rote Kreuz Jubiläum feiert, dann feiern Hunderte mit

Ein Fest für den gesamten Hagen

Hagen. 100 Jahre Bismarckturm, 100 Jahre Palmengarten, da passen die 100 Jahre DRK auf dem Hagen gut in die Reihe, befand die Vorsitzenden Brunhilde Müller in ihrer Begrüßung. Zur großen Feier seines Jubiläums hatte der Ortsverein Hagen des Deutschen Roten Kreuzes geladen, und so viele Gäste und Gratulanten kamen, dass es fast den Rahmen im „Hagener Hof“ sprengte.

veröffentlicht am 17.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:21 Uhr

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Autor:

Rudi Rudolph
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Die Tradition des DRK fest im Blick, begannen die Feierlichkeiten mit dem Rot-Kreuz-Lied, einer nur kurzen Begrüßung durch Brunhilde Müller und der Verlesung der DRK Grundsätze, die auch 150 Jahre nach Gründung des Internationalen Roten Kreuzes ihre Berechtigung haben, es sind: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Wer nun glaubte, mit Grußworten, Rückblicken und langen Reden malträtiert zu werden, wurde angenehm enttäuscht. Der Vorstand des Hagener DRK, ohnehin nie um Kreativität verlegen, hatte mit diversen Sketchen und Überraschungen zwischen die Redebeiträge passende Unterbrechungen eingebaut, sodass die ersten Stunden auf den Stühlen doch sehr kurzweilig gerieten.

Bad Pyrmonts Bürgermeisterin Elke Christina Roeder schlug in ihrer Laudatio den Bogen vom Beginn der Rotkreuz-Bewegung seit ihrem Gründer Henri Dunant bis hin zum DRK Ortsverein Hagen und würdigte dessen hohes Engagement, seine Vielseitigkeit und seine gute Verwurzelung in der Hagener Bevölkerung. Hagens Ortsbürgermeister Andreas Müller überbrachte Grüße, aufgepeppt durch die Bemerkung, der Hagener DRK-Vorstand funktioniere, weil es „nur“ Frauen seien (Buhen bei den Frauen). Der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Hameln-Pyrmont, Hubert Volkmar, vertrat in seinem Grußwort die Ansicht, dass Frauen die friedlicheren und wohl, zumindest damals, die intelligenteren Menschen gewesen seien (Buhen bei den Männern). Da beide Ansichten scherzhaft gemeint waren, trugen sie sehr zur fröhlichen Atmosphäre der Feier bei.

Volkmars Vortrag über die historische Entwicklung des Roten Kreuzes, beginnend bei der Schlacht von Solforino über die 78 Ortsvereine im Landkreis mit ihren 700 hauptamtlichen Mitarbeitern bis hin zum RotenKreuz in Hagen sowie seiner besonderen persönlichen Beziehung zu ihm, war so fesselnd, dass jeder Zuhörer bei der Stange blieb.

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Auch Brunhilde Müller hielt ihren Rückblick auf das DRK Hagen kurz, trotzdem wurde die große Bandbreite an Initiativen und Einsätzen sichtbar, für die sich die 358 dortigen Mitglieder engagieren. Mit dabei war die älteste Hagener Rotkreuzlerin, die 98-jährige Johanna Schulze. Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden unter anderen Roswitha Friedrich, Angelika Gärtner, Irene Gräbel und Ruth Wilinski (für 10 Jahre), Petra Lindner und Ruth Gräbel (15 Jahre), Renate Denker und Monika Koriath, (20 Jahre), Birgit Jander (25 Jahre) und Waltraud Spohr (40 Jahre) geehrt.

Mit großem Aufwand hatten die Rotkreuzdamen den Saal dekoriert, ein Kuchenbuffet aufgefahren und zahlreiche Stände, Stellwände und Tische mit Informationen, historischen Rückblenden und vielen selbst gebastelten Accessoires und Geschenken aufgebaut. Alles fand reißenden Absatz, doch besonders gut kam das neue Kochbuch der Hagenerinnen an. Der Musikzug Hagen lieferte die Musik, und am Nachmittag hatte der Shantychor seinen Auftritt. Auch draußen, wo in einem großen Zelt gegrillt wurde, fanden sich Hunderte von Einwohnern ein, und man konnte am Ende sagen: Das war ein Fest für den gesamten Hagen.

Die Basteleien fanden reißenden Absatz. Auf besonders Interesse stieß das neue Kochbuch.

Zum Wohl:

Die DRK-Damen stoßen mit ihrer Vorsitzenden Brunhilde Müller (Mitte) auf das Jubiläum an.rr



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