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Weltkulturerbe: Bad Pyrmont hat es auf eine Liste europäischer Badestädte geschafft

Ein erster Schritt auf einem langen Weg

Bad Pyrmont. Bad Pyrmont hat den ersten Schritt auf dem Weg hin zur Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbestätte geschafft. Der Kurort wurde im belgischen Spa auf eine Liste von europäischen Badestädten gesetzt, die sich gemeinsam um eine Auszeichnung der Bäderkultur bemühen wollen.

veröffentlicht am 27.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 10:21 Uhr

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„Das ist ein erster Schritt auf einem langen Weg, denn vor uns liegt noch eine Menge Arbeit“, kommentierte Bad Pyrmonts Bürgermeisterin Elke Christina Roeder die ihr von den Pyrmonter Nachrichten gestern übermittelte Meldung aus Spa. An dem Treffen hatte sie nicht teilnehmen können, dafür hat Roeder sich vorgenommen, beim nächsten Treffen im Herbst dabei zu sein.

Die europäischen Badestädte hatten im belgischen Spa ihr weiteres Vorgehen besprochen. Demnach soll im Laufe dieses Jahres ein internes Ranking durchgeführt werden. Ziel sei es, so die Begründung, die Position jeder einzelnen Stadt innerhalb der Bewerbergruppe neutral und transparent herauszuarbeiten. Zugleich wurde neben Bad Pyrmont auch Bad Homburg auf die derzeit noch vorläufige Liste aufgenommen. Insgesamt umfasst diese nun 13 europäische Heilbäder, unter anderem Karlsbad, Marienbad, Franzensbad, Baden-Baden, Wiesbaden, Spa, Vichy, Bath und Montecatini.

Die Idee, sich um die Anerkennung als Weltkulturerbe zu bemühen, hatte der Pyrmonter Heimatbund entwickelt. Historische Stätten wie beispielsweise die 1668 angelegte Hauptallee, der Kurpark, das Schloss und die in Europa einmalige Dunsthöhle seien so prägnant und einmalig, dass sie eine Aufnahme in die Liste rechtfertigen würden, so die Begründung. Auf der Liste, die der Heimatbund Bürgermeisterin Roeder geschickt hatte, stehen unter anderem auch der Brunnenfund, die Kilianskirche in Lügde, die Erdfälle und der von den Quäkern 1719 gegründeten Löwenser Ortsteil Friedensthal.uk

Die Dunsthöhle ist nur ein Argument für den Heimatbund, Bad Pyrmont zum Weltkulturerbe zu machen.Archiv

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