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Renommierte Musiker stellen ihr „Fine Arts“-Projekt im Pyrmonter Palmenhaus vor

Ein bisschen zu harmonische Klangbilder

Bad Pyrmont. „Kunst hat schon etwas mit Schönheit zu tun.“ Lutz Gerlach unterstreicht diese Feststellung mit dem Hinweis auf Höhlenmalerei: „Die haben eher danach getrachtet, ihre Höhle zu verschönern anstatt auf soziale Missstände hinzuweisen.“ In diesem Sinne entwickelt der Pianist und Komponist auch seine Kunst, will Schönes erschaffen, wie er in Einleitung zu seinem Konzert „Fine Arts“ am Samstag im Palmenhaus erklärt. An seiner Seite musizieren Thomas Loefke an der keltischen Harfe, der Cellist Jens Naumilkat sowie Ulrike Mai am Elektropiano.

veröffentlicht am 24.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 20:21 Uhr

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Autor:

Carlhermann Schmitt
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Das Quartett malt Klangbilder von eher unbelebten Orten wie etwa eingeschneiten Wäldern. Und so klingt die Musik auch. Durchgehend harmonisch, ohne scharfe Kante – wie Schnee, der sich weich um die härtesten Umrisse legt und letztlich jedes Profil egalisiert. Selbst das Klangbild eines von Vögeln bevölkerten Felsens wirkt, als meditierten die Tiere nur.

„Die Lieder wirken angenehm, aber spannungslos“, wie es ein Besucher ausdrückt. „Ich werde förmlich eingelullt, weil ich überhaupt keinen Spannungsbogen heraushöre – was allerdings auch an mir liegen kann.“ Daran ändere auch nichts die Virtuosität, die alle Musiker auf der Bühne auszeichneten.

Nicht nur er hat den Eindruck, dass die Lieder wie Klangteppiche in Beliebigkeit verlaufen. „Ich fordere von Musik, dass sie Gefühle weckt wie Freude oder Trauer, dass sie mich aufwühlt. Hier wurde nur beschwichtigt. Das mag seine Berechtigung haben, nur nicht für mich,“ befindet eine andere Zuhörerin.

Dass andere eine völlig andere Meinung haben, zeigt auch die Tatsache, dass viele der rund 80 Gäste eine weite Anreise auf sich genommen haben, um die Weltmusik-Stars live genießen zu können.



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