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Strategie für lokale Nachhaltigkeit

Ein besonderer Kompass

Detmold/Speyer. Auf der diesjährigen Konferenz der European Group for Publikum Administration (EGPA) in Speyer haben der Kreis Lippe und die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) aus Bielefeld ein neuartiges Konzept zur nachhaltigen Regionalentwicklung vorgestellt.

veröffentlicht am 04.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:41 Uhr

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Insgesamt 450 Experten aus 44 Ländern weltweit waren der Einladung der EGPA an die deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften nach Speyer gefolgt. Mit dem kommunalen Nachhaltigkeitskompass haben die FHM und der Kreis Lippe eine systematische Methode entwickelt, um die Nachhaltigkeit von Projekten und Maßnahmen in den Städten und Gemeinden zu bewerten.

„Anhand des geplanten Wanderkompetenz-Zentrums konnten wir die Bewertung der Nachhaltigkeit mit einer Fallstudie aus dem Kreis Lippe einem internationalem Publikum aus Verwaltungswissenschaften und -Praktikern vorstellen“, erklärt Landrat Friedel Heuwinkel den Inhalt der Studie. Das Projekt ist eines der ersten wissenschaftlichen Ergebnisse des neu gegründeten FHM-Instituts für nachhaltige Unternehmensführung unter der Leitung von Dr. Norbert Röttgen, MdB. Mit dem kommunalen Nachhaltigkeitskompass haben das Autorenteam aus Landrat Friedel Heuwinkel, Rechtsanwalt Hans-Georg Kluge, Dr. Norbert Röttgen, MdB, Prof. Dr. Volker Wittberg und Thomas Wolf-Hegerbekermeier eine Methode aus der Gesetzesfolgenabschätzung auf die Ebene der Städte und Gemeinden übertragen.

„Grundlage ist das Standardnutzen-Modell, das die FHM mit Förderung durch das Bundesumweltministerium entwickelt hat und das auf dem letzten Weltklimagipfel in Doha auf internationales Interesse gestoßen ist“, berichtet Prof. Dr. Volker Wittberg, der das Projekt wissenschaftlich begleitet hat. Entscheidend für eine solche systematische Nutzenbetrachtung sei die Einigung auf Kriterien, die dann mithilfe einer abgestimmten Gewichtung bewertet würden.

„Im Kreis Lippe haben wir die kommunalen Handlungsfelder in einer strategischen Zielplanung gemeinsam mit der Politik erarbeitet“, erklärt Thomas Wolf-Hegerbekermeier, Leiter Recht im Detmolder Kreishaus. Auf Grundlage der so definierten Kriterien sei es möglich, konkrete Projekte mithilfe des Standardnutzen-Modells zur besseren Vorbereitung der politischen Willensbildung zu bewerten, so der Verwaltungsjurist. Mithilfe eines grafisch aufgearbeiteten Kompasses lassen sich die Ergebnisse der Bewertung farblich darstellen und auf einen Blick zusammenfassen.

Thomas Wolf-Hegerbekermeier (Leiter Recht, Kreis Lippe) und Prof. Dr. Volker Wittberg (Leiter des FHM-Instituts für nachhaltige Unternehmensführung).



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