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Stadtkirchen-Gemeinde feiert zehnjähriges Bestehen der eigenen Stiftung

Ein Baum als Symbol für Wachstum

Bad Pyrmont. Ausstellungen und Vorträge, große Konzerte der Kantorei und auch die Einrichtung einer Bücherei: Dies und vieles andere wäre für die evangelische Stadtkirchengemeinde in Bad Pyrmont ohne eine eigene Stiftung in den vergangenen Jahren kaum möglich gewesen. Deshalb war dem Kirchenvorstand das zehnjährige Bestehen dieser Spenden-Einrichtung am gestrigen Sonntag eine ausgedehnte Feier für die ganze Gemeinde wert, bei dem auch das gesellige Miteinander mit einem Mittagessen und einer Besteigung des Kirchturmes im Blickpunkt stand.

veröffentlicht am 14.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:21 Uhr

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Die Organisation befindet sich in guter Gesellschaft, denn sie ist eine von 430 ähnlichen Einrichtungen in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Niedersachsens, wie der Stiftungsberater Martin Käthler aus Hannover betonte. „Ohne diesen Stiftungsboom wäre vieles in den einzelnen Gemeinden allein durch die Kirchensteuer nicht mehr finanzierbar“, stellte der Berater bei einem Empfang im Gemeindehaus fest.

Als ¦chirmherr der Stiftung gestaltete Arend de Vries, geistlicher Vizepräsident des Landeskirchenamtes, den Festgottesdienst in der Stadtkirche gemeinsam mit Pastor Hans-Christian Müller. Die beiden Geistlichen begossen anschließend im Kirchgarten symbolisch einen Stiftungsbaum, der am Tag zuvor gepflanzt worden war. „So wie diese Buche sollte auch die Stiftung gehegt und gepflegt werden, damit sie weiter wächst und gedeiht“, wünschte sich Arend de Vries bei der Aktion.

Im Gottesdienst hatte zuvor der stellvertretende Stiftungsvorsitzende Michael Langer Einblick in die Tätigkeit des Gremiums gegeben und allen Spendern und „Förderern des kirchlichen Lebens“ gedankt. Dafür gab es später im Gemeindehaus auch noch entsprechende Urkunden, zum Beispiel für Dr. Rudolf Ortlepp, der die Pyrmonter Stiftung mit gegründet hatte, und viele Jahre ihr Vorsitzender war. Pastor Müller, zurzeit kommissarischer Vorsitzender, kündigte an, dass er zum Ende des Jahres ausscheiden wolle. Dann werde Dr. Hans-Joachim Eichler-Steinhauff, bisher beratendes Mitglied, sein Nachfolger, erklärte der Theologe.

Als förderungswürdige Vorhaben für die nächste Zeit nannte Müller unter anderem die Renovierung der Stadtkirchenfenster sowie ein Kulturprojekt über Musik, Kunst und Theologie der Renaissance.Hei

Symbolische Geste: Pastor Hans-Christian Müller (li.) und Arend de Vries beim Wässern der zum Stiftungs-Geburtstag gepflanzten Buche im Garten der Stadtkirche.

Hei



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