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Eindrucksvolle Sonderausstellung zum Thema ,,Passion und Ostern“ mit 2000 Eiern im Museum im Schloss

Ei, Ei, Ei – gekratzt, gebatikt oder zauberhaft bemalt

Bad Pyrmont (Hei). Selten war die Begeisterung der Besucher einer Eröffnung so ungeteilt wie bei der Ausstellung zum Thema ,,Passion und Ostern“, der 120. Präsentation im „Museum im Schloss“ überhaupt. Wer durch die Beletage schlendert und sich nicht sattsehen kann, wird das verstehen. Zu den vielen Exponaten österlicher Kunst aus der Sammlung von Barbara Kruhöffer aus Loccum gehören auch 2000 Ostereier. Und keins gleicht dem anderen, jedes ist ein Unikat.

veröffentlicht am 26.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 16:21 Uhr

Insbesondere die 2000 Ostereier der neuen Ausstellung dürften ma
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Da sind die wunderschönen Kratz-Eier der sorbischen Künstlerin Anna Tillich und die mit feiner Sütterlinschrift verzierten Batik-Eier aus Hessen, da sind die folkloristisch bemalten kleinen Kunstwerke aus Ungarn und die roten Eier, die in Griechenland das Blut Christi und die österliche Freude symbolisieren. Im Kabinett ist ein Ostertisch gedeckt, im grünen Salon wird eindrucksvoll die Passion Jesu veranschaulicht, im Biedermeier-Zimmer tummelt sich die bekannte „Häschenschule“ und in jeder Ecke ist ein Osternest zu entdecken.

Sammlerin hofft auf

ambitionierte Nachahmer

Was diese Ausstellung so besonders macht, sind nicht nur die Fülle, Vielfalt und Phantasie der Exponate, sondern auch die durchdachte und liebevoll arrangierte Präsentation, eingebunden in Beispiele der Folklore aus dem jeweiligen Land.

Dass die Ausstellung Freude und Anregung zum Nachahmen geben möge, wünschte sich Barbara Kruhöffer, die nicht nur in ihre Sammlung einführte, sondern auch den Zusammenhang zwischen österlichem Brauch und dem Geschehen von Kreuzigung und Auferstehung aufschlüsselte.

,,Kleine Kunstwerke der Volkskunst“ nannte Bürgermeisterin Elke Christina Roeder die Exponate, und die Vorsitzende des Museumsvereins, Marlene Zetzsche, versicherte, eine so ausgesucht schöne Präsentation habe der Verein gern unterstützt.

Den kunsthistorischen Anspruch der Sammlung unterstrich Museumsleiter Dr. Dieter Alfter, der Karin Block als Vermittlerin hervorhob. ,,Außerdem“, so Alfter, ,,hatte ich noch bei keiner Ausstellung ein so gutes Gefühl: Mit unserer neuen Brandschutzanlage, die das Land spendiert hat, sind wir jetzt bestens gesichert.“



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