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Vorschläge der Ingenieure reichen von Instandsetzung bis Neubau – teuer wird es auf jeden Fall

Drei Varianten für die Bad Freienwalder Brücke

Bad Pyrmont (uk). Instandsetzung oder Neubau? Das ist die Frage, die der Bauausschuss heute beantworten soll. Das Hildesheimer Ingenieurbüro Richter hat in Zusammenarbeit mit einem Fachplanbüro für Brückenbau im Auftrag der Stadt Bad Pyrmont drei verschiedene Varianten für die Sanierung der denkmalgeschützten und einsturzgefährdeten Bad Freienwalder Brücke an der Saline erarbeitet, von denen das Baudezernat eine favorisiert.

veröffentlicht am 24.01.2011 um 19:43 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 20:41 Uhr

Fachleute haben im vergangenen August die Bad Freienwalder Brücke noch einmal auf die Sanierungsmöglichkeiten untersucht. Ihre V
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Egal, für welche Variante sich die Politiker entscheiden, fest steht: Die Kosten werden sich im sechsstelligen Bereich abspielen, wenn nicht sogar am Ende die Millionenmarke überschritten wird. Die Stadtverwaltung hat sich dennoch nicht für die günstigste Lösung ausgesprochen, sonden für eine Variante, die im Mittelfeld liegt – vorausgesetzt, die Denkmalschützer haben keine Einwände. Das Baudezernat empfiehlt dem Bauausschuss – so der Stand von Montag – eine Instandsetzung des alten Brückebauwerks, bei der die Fahrbahn deutlich von jetzt 4,60 auf 6 Meter verbreitert wird. Das dürfte die Autofahrer freuen. Dazu kommt eine Kappenbreite von jeweils 2,65 Metern für die Aufnahme des Gehweges und der Brüstung. Kostenpunkt dieser Instandsetzung: rund 810 000 Euro plus Planungskosten und Kosten für den angrenzenden Straßenbau.

Neben dieser Variante II gibt es zwei weitere. Die Variante I sieht ebenfalls die Instandsetzung der Brücke mit Kappen in Anlehnung an die aktuellen Vorschriften mit einer Fahrbahnbreite von 5,10 Meter und Gehwegbreiten von 75 Zentimetern vor. Vorteil: Mit 631 000 Euro plus Kosten für Planung und Straßenbau fällt sie deutlich günstiger aus als Variante II.

Am teuerste käme die Stadt Bad Pyrmont die Variante III, die einen „Ersatzneubau“ der Bad Freienwalder Brücke vorsieht. Die Fahrbahn würde dann sogar 6,50 Meter breit werden, für Gehweg und Brüstung würden jeweils 2,65 Meter zur Verfügung stehen. Für den Neubau hat das Büro Richter Kosten in Höhe von rund 904 000 Euro ermittelt. Auch in diesem Fall kämen Planungs- und Straßenbaukosen dazu.

Die Stadt hofft, die Rechnung für die Brückensanierung nicht ganz allein tragen zu müssen. Erste Gespräche über Fördermittel zur Gegenfinanzierung hat die Verwaltung nach eigener Auskunft mit der zuständigen Förderstelle bereits geführt. Am Montag haben Vertreter der Stadt Gespräche mit dem Denkmalschutz geführt.

Ziel ist eine Sanierung der Brücke im kommenden Jahr. Die dafür erforderlichen Haushaltsmittel sollen in den Jahren 2011, 2012 und 2013 unter der Voraussetzung der Gegenfinanzierung durch Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.

Die Sitzung des Bauausschusses beginnt heute um 18 Uhr im Rathaus (Raum 300).



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