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Kinder schlüpfen in die Rolle des Weltstars / „Ich möchte aber einen Ritter spielen“

Diesen Romys sind die Pumps zu groß

Bad Pyrmont (rr). So viele Romy Schneiders hatte das Schloss noch nicht gesehen. Die verschiedenen Rollen, in denen Romy Weltstar wurde und war, tauchten allesamt höchst lebendig wieder auf.

veröffentlicht am 31.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 20:41 Uhr

Zwei Romys helfen sich gegenseitig in der Maske. Foto: rr
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21 Kinder von 7 bis 14 Jahren waren in der Ausstellung „Romy Schneider – Erinnerungen an eine Legende“ in die Welt des Films eingetaucht, hatten sich im Museum Anregungen geholt, Gestik und Mimik von Schauspielern studiert und Romy-Szenen frei improvisiert dargestellt. „Zuerst haben wir im Schloss eine Schatzsuche gemacht und dabei unsere Stoffe und Hüte gefunden“, erklärte Jasmin (13). Bastian (6) war zunächst gar nicht zufrieden: „Ich möchte aber einen Ritter spielen“, sagte er, und so fand sich doch im Rollenangebot das Passende für ihn.

Wolfgang Schubert dreht einen Film

Dr. Dieter Alfter, kreativer Museumschef, hatte mit Petra Pflugmacher, pädagogische Mitarbeiterin am Schulzentrum und im Jugendzentrum, sowie Iris Stumpe, Museumspädagogin vom Museum Hameln, die Idee zu dieser Ferienspaß-Aktion. „Die Kinder sollen sich spielerisch dem Thema Museum nähern und einen positiven Zugang dazu gewinnen“, erklärte Iris Stumpe. „Das geht hervorragend mit einem Thema wie Romy Schneider, aus dem sich dann auch eigene Ideen schauspielerisch umsetzen lassen.“

Während im großen Schlosshof die Probe der Theater Companie für „Aber draußen nur Kännchen“ lief, hatten die Kinder im kleinen Schlosshof eine eigene Bühne. Stichworte aus den Filmen lieferten den Bezug zu Romy Schneider, so dass trotz aller Improvisation ein Romy-Auftritt entstand. Ausgestattet mit passenden Requisiten wie Tischen, Sektgläsern oder Gitarre, führten sie kurze Szenen auf, die vom sachkundigen Publikum, den gerade nicht Involvierten, mit begeistertem Applaus quittiert wurden.

„Eigentlich verkleide ich mich sonst nicht, aber die Romy zu spielen, macht so richtig Spaß“, sagte Michelle. Die Achtjährige hat, wie ihre gleichaltrige Freundin Joana in der Rolle der Nené, schon ganz den Romy-Appeal, auch wenn die Pumps sechs Nummern zu groß sind. Petra Pflugmacher war über die Fantasie der Kinder begeistert: „Wenn man sieht, wie alle mit Begeisterung die Requisiten nutzen, kann man sagen, wir haben aus nichts etwas dargestellt.“ Der Vormittag wurde auch auf Video festgehalten. Wolfgang Schubert, der schon die Ausstellung aus der Sammlung seiner Frau Gisela dokumentiert hatte, wird den Film dem Museum zu Verfügung stellen. Und im Rahmen der Aktion „Verlässliche Ferien“ wird das komplette Romy-Ensemble am Sonntag noch einmal in einer großen Abschlussvorstellung im Schloss brillieren können.



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