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Der Chor „Shine A Light“ tritt mit 31 Sängern auf – mit guten Stimmen und modernem Repertoire

Diese Premiere grenzt an ein kleines Wunder

Von diesem Chor wird man in Zukunft mit Sicherheit noch viel hören: „Shine A Light“.

veröffentlicht am 04.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Foto: Hei

Bad Pyrmont. Viele Pyrmonter Chöre können ein Lied davon singen, wie schwer der Nachwuchs an Stimmen zu gewinnen ist. Da mutet es geradezu wie ein kleines Wunder an, dass jetzt der Chor „Shine A Light“ mit 31 Sängern und Sängerinnen nach einigen lokal begrenzten Auftritten im Kurtheater seine große Premiere feierte.

Dabei liegt das Rezept im Grunde genommen auf der Hand. Neben guten Stimmen braucht es ein modernes Repertoire, das junge Mitwirkende und Zuhörer anspricht, eine lebendige Präsentation und spürbare Lust am Singen, die sich dann auch auf das Publikum überträgt. Die jungen und junggebliebenen Sänger und Sängerinnen in ihrer farbenfrohen Kleidung sprudeln geradezu über vor Begeisterung und Energie.

Der Name „Shine A Light“ wurde dem gleichnamigen Song der Rolling Stones entliehen, der als einer der ersten Titel im Repertoire war. Auf der Höhe sind die Mitglieder aber nicht nur, weil ihr Chor oben auf dem Hagen seinen Ursprung hat, sondern auch, weil sie das auf der Bühne singen dürfen, was wohl jeder Liebhaber von U-Musik im Ohr hat.

Es sind vor allem englischsprachige Songs (an der Aussprache sollte noch gefeilt werden) aus den Bereichen Pop, Folk, Rock und Gospel. Die fünfstimmigen Sätze wurden von dem Leiter des Ensembles, Volker Vormann, arrangiert und werden von ihm am Klavier begleitet. Für weitere effektvolle Untermalung sorgen vor allem Eva-Ria Vormann und Jule Vogt mit verschiedenen Instrumenten.

Von Eric Claptons „Tears in Heaven“ über „Everybody likes somebody“ der Blues Brothers und „Mama Loo“ der Les Humphries-Singers bis zu Satchmos „Wonderful world“ reicht die Songfolge, dazu kommen beliebte Gospels wie „Go down Moses“, „Oh happy day“ und „Amen“. Mit Kleinigkeiten wird die Darbietung aufgepeppt. Hier ein bisschen Choreografie, dort einige Accessoires wie Hüte oder Sonnenbrillen, und schon bekommt jeder Song sein eigenes Gesicht. Vor allem durch solistische Einschübe, wo fast jeder einmal eine kleine Chance hat. Sehr schön sind auch die deutschsprachigen Beiträge „Gut, wieder hier zu sein“, von Hannes Wader, „Weg da“ von Hermann van Veen und „Hast du gesehen“, von Eva-Ria Vormann.

Selten sitzen im Publikum, so wie hier, mehr Einheimische als Kurgäste – Freunde, Verwandte, Kollegen. Und so schickte Werner Wolters, der mit Frauke Gant für eine muntere Moderation sorgte, dann auch ein Kompliment in Richtung Parkett: „Ihr seid das beste Publikum, das man von Elbrinxen bis London findet.“ Am Ende gab es tosenden Applaus und zwei Zugaben. Eins ist sicher: Von diesem Chor wird man in Zukunft mit Sicherheit noch viel hören.

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