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Diese Fotos erzählen Lügder Geschichte

Lügde (rr). Das große Stadtfest, das Bad Pyrmont und Lügde in diesem Jahr gemeinsam auch mit den Partnerstädten Bad Freienwalde und Angermünde feiern, wirft seine Schatten voraus. Und so hat sich der Heimat- und Museumsverein Lügde zu diesem Stadtjubiläum etwas Besonderes ausgedacht: Unter dem Titel „Wir Lügder – gestern und heute“ suchen die Mitglieder des Vereins bis Mitte Mai historische Bilder aus Familien-Alben, die das Leben in Lügde vergangener und heutiger Tage vermitteln.

veröffentlicht am 16.04.2010 um 11:18 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 14:21 Uhr

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Lügde (rr). Das große Stadtfest, das Bad Pyrmont und Lügde in diesem Jahr gemeinsam auch mit den Partnerstädten Bad Freienwalde und Angermünde feiern, wirft seine Schatten voraus. Und so hat sich der Heimat- und Museumsverein Lügde zu diesem Stadtjubiläum etwas Besonderes ausgedacht: Unter dem Titel „Wir Lügder – gestern und heute“ suchen die Mitglieder des Vereins bis Mitte Mai historische Bilder aus Familien-Alben, die das Leben in Lügde vergangener und heutiger Tage vermitteln.
 „Geschichte“, sagt der Projektleiter Heinz Jürgen Leßmann, „ist ja nicht nur das Aneinanderreihen von Daten und Fakten. Wir wollen mithilfe der alten Fotos das Leben dieser Stadt über die Jahrzehnte begreiflich machen. Und dazu setzen wir auf die Unterstützung unserer Bürgerschaft und auch der Menschen aus der Region, die Erinnernswertes in ihren Alben, Sammelkartons und Schubladen liegen haben.“
 Im Mittelpunkt der Dokumentation soll das alltägliche Leben, das Zusammenleben in der Familie beziehungsweise Großfamilie, die Arbeit, aber auch die Feste im privaten und öffentlichen Bereich stehen. „Wir brauchen zu dieser Ausstellung aber nicht nur Bilder aus den früheren Tagen, sondern auch aus der Gegenwart“, erklärt der Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins, Josef Hoppenstock, das Konzept. „Vielleicht ist das ja auch eine Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler übernehmen wollen. Es ist bestimmt auch reizvoll zu sehen, wie junge Menschen heute ihre Stadt betrachten. Im Zeitalter der Digitalfotografie ist das ja kein großes Problem.“
 Die Fotografien können in jeder Form eingereicht werden. Das Bürgerbüro im Rathaus, das Heimatmuseum und die Vorstandsmitglieder des Vereins nehmen die Bilder in Empfang. „Wichtig ist uns, dass jedem Foto neben dem Namen auch eine erklärende Information beigefügt ist, aus der zum Beispiel hervorgeht, wer auf dem Foto zu sehen ist, wo und wann das Bild aufgenommen ist oder auch aus welchem Anlass. Falls das Bild vielleicht sogar eine eigene Geschichte hat, könnte diese auch auf einem Blatt kurz aufgeschrieben werden“, sagt Leßmann. „Wir garantieren, dass jedes uns zur Verfügung gestellte Bild unversehrt wieder an den Absender zurückgegeben wird. Die Bilder werden von uns fachmännisch und sorgfältig eingescannt, so dass nichts daran passiert.“
 Die Ausstellung „Wir Lügder – gestern und heute“ soll am Freitag, 24. September, um 20 Uhr im Heimatmuseum eröffnet werden und dann ab dem 25. September der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

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