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Ausschussvorsitzender sieht keine Fortschritte in der Wirtschaftsförderung der Stadt

Diedrichs: „Es passiert nichts!“

Bad Pyrmont. Auch wenn Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) mit ihren Mitarbeitern gerade erst die erfolgreiche Ansiedlung eines Elektronikfachmarktes (expert Bening) hat feiern können, ist sie aus Reihen der CDU schwer unter Beschuss geraten. Der Vorsitzende des Ausschusses für Finanzen, Wirtschaftsförderung und Soziales, Lars Diedrichs (CDU), wirft ihr vor, die Bemühungen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes nicht ernsthaft zu verfolgen.

veröffentlicht am 30.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 10:21 Uhr

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Es sind gleich mehrere Punkte, die den Christdemokraten veranlasst haben, einen Brief an die Bürgermeisterin zu schreiben, in dem er den Stand der Dinge als „ernüchternd“ konstatiert. „Es passiert nichts!“, so der Christdemokrat und verweist darauf, dass es bis zu elf Monate dauere, bis Gespräche mit der heimischen Wirtschaft zustande kämen. Und Bemühungen, mit Lügde gemeinsam Wirtschaftsförderungen zu betreiben, habe es gar nicht gegeben.

Was ihn so richtig auf die Palme gebracht hat, ist der Umgang mit dem geforderten Konzept zur Ansiedlung neuer Unternehmen. „Das ist ein einstimmig vom Fachausschuss des Rates an die Verwaltung ergangener Auftrag. Doch Frau Roeder hat mich wissen lassen, dass dieser Punkt von einer Unterarbeitsgruppe des Arbeitskreises Stadtmarketing zur Kenntnis genommen sei. Es kann aber nicht sein, dass dies auf ein externes Gremium abgewälzt wird. Das ist eine Ohrfeige für die Ratspolitiker.“ Und wie ein Hohn erscheine es ihm, wenn sie auf ein Papier verweise, dass die Arbeitsgruppe vor fünf Jahren erstellt habe. Diedrichs hat sich des Themas Wirtschaftsförderung angenommen, seit er vor zwei Jahren in den Rat gewählt wurde. Ein entsprechender Antrag der Mehrheitsgruppe stammt aus seiner Feder und von Wilfried Seibel (Bürgersinn). Wesentlicher Bestandteil darin ist die Schaffung einer Stelle eines Wirtschaftsförderers. Das lehnt die SPD bislang ab, weil dies nicht zu den Sparbemühungen der Stadt passe. Diedrichs sieht zwar ein, dass Roeder erst die Ergebnisse einer Organisationsuntersuchung der Verwaltung abwarten will, bevor sie darüber sprechen möchte, nicht aber, dass es bislang noch keine Gespräche mit dem Landkreis über eine Kooperation gegeben habe. „Das lässt nicht auf eine zeitnahe Umsetzung unseres Antrags schließen.“ Roeder will die Gespräche erst führen, wenn klar ist, dass sich Pyrmont einen Wirtschaftsförderer leisten kann.uk



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