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Kinder tauchen beim Ferienspaß

Die Welt aus der Fischperspektive

Bad Pyrmont (mar). Einmal die Welt aus der Perspektive eines Fisches sehen – davon träumen sicher viele. 16 Kinder aus Bad Pyrmont und Umgebung kamen im Rahmen einer Ferienspaß-Aktion diesem Traum ein Stück weit näher.

veröffentlicht am 24.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 21:41 Uhr

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Mit der Unterstützung des „Blomberger Tauchservice“ hatten die Kinder die Möglichkeit, an drei Tagen das professionelle Tauchen im Bad Pyrmonter Freibad zu erlernen. Einzige Voraussetzung war das Schwimmabzeichen in Bronze und die Einverständniserklärung der Eltern, das Alter spielte dabei keine Rolle.

Am ersten Tag ging es los mit dem einfachen Schnorcheln. Doch dass das gar nicht so einfach ist, wie es klingt, merkten die Nachwuchstaucher schnell. Mal war eine Taucherbrille undicht, mal passte eine Flosse nicht und auch das Fortbewegen im Wasser an sich will geübt sein.

So mussten die eifrigen Schwimmer beispielsweise lernen, ihre Arme beim Schnorcheln still zu halten und beim Rückwärtsschwimmen den Schnorchel oberhalb der Wasseroberfläche zu halten. Doch am Ende des Tauchtrainings war in dieser Disziplin jeder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fit. Am nächsten Tag stand schließlich Abtauchen auf dem Programm. „Ursprünglich haben die Kinder gelernt, nicht unterzugehen, hier müssen wir ihnen das Gegenteil beibringen“, erklärt Iris Gottschalk-Hein vom Tauchservice Blomberg. Doch auch diese Herausforderung meisterten die Teilnehmer mit Bravour.

Iris Gottschalk-Hein rückt die Taucherbrille zurecht.
  • Iris Gottschalk-Hein rückt die Taucherbrille zurecht.

Am letzten Tag kam es dann zum Höhepunkt des dreitägigen Kurses: dem Tauchen mit Sauerstoffflaschen. „Dafür haben wir extra kleine Sauerstoffflaschen mitgebracht. Unseren Schützlingen macht das am meisten Spaß“, so Gottschalk-Hein.

Dabei gab es tatkräftige Unterstützung von professionellen Tauchern mit jahrelanger Erfahrung. Den Kindern schien es jedenfalls Spaß zu machen: Sie alberten im Wasser herum und wenn es darum ging, Bewegungen zu erlernen, waren sie mit hoher Konzentration und viel Enthusiasmus bei der Sache.

„Manche kommen hinterher auch zu uns und wollen das Tauchen weiter lernen, aber wir machen das hier hauptsächlich, um den Kindern eine Freude zu machen“, sagte Iris Gottschalk-Hein. Eins steht fest: Dieses Ziel hat sie mit ihrem Team vom Blomberger Tauchservice erreicht.

Am ersten Tag lernen die Kinder das Schnorcheln.Fotos: mar

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